Manchmal scheint es fast, als stünde Politik unter Strom – und die Leitung ist mächtig überlastet. Eine aktuelle Forsa-Umfrage bringt das Stimmungsbild jedenfalls ohne großes Zögern auf den Punkt: Lediglich 11 Prozent der Menschen im Land sind noch mit der Regierung zufrieden. Das ist – gelinde gesagt – ein Absturz, denn im Juli 2025 lagen die Werte immerhin noch bei 38 Prozent. Erstaunlich, wie schnell so etwas kippen kann. Vor allem, wenn man auf Kernthemen wie Infrastruktur, Preise, soziale Sicherung und Wirtschaft schaut: Bei etwa 80 bis 90 Prozent dominiert heftige Kritik. Immerhin, beim Thema illegale Zuwanderung geben sich 32 Prozent halbwegs zufrieden. Aber auch hier: Die Unzufriedenen haben mit 60 Prozent klar das Sagen. Interessant ist, dass sich das Land regelrecht spaltet, was die Frage angeht, ob das Regieren heute wirklich schwerer geworden ist – 45 Prozent sagen ja, aber genauso viele meinen, es sei schlichtweg nicht schwieriger. Fast schon trotzig wirkt die Reaktion der Befragten auf den Vorwurf angeblich zu hoher Bürger-Erwartungen: Mit 76 Prozent weisen sie diesen klar zurück. Man spürt, da ist jede Menge Frust im Spiel – und vielleicht auch ein Schuss Resignation. Die Umfrage basiert übrigens auf 1.002 Antworten, eingesammelt von RTL/ntv zwischen dem 30. April und 4. Mai 2026.
Die Zufriedenheit mit der schwarz-roten Bundesregierung ist dramatisch auf nur 11 Prozent gesunken, ein massiver Rückgang im Vergleich zu den 38 Prozent im Vorjahr. Die größte Unzufriedenheit betrifft laut Umfrage vor allem Bereiche, die unmittelbar den Alltag der Menschen berühren – von Infrastruktur bis Preislage. Laut Medienberichten (u.a. Spiegel und Zeit) spiegeln sich darin erhebliche Skepsis und Vertrauensverlust gegenüber traditionellen Parteien wider, wobei viele Bürger die Erwartungen an die Regierung gar nicht überzogen finden. Hinter diesem Schwund steht nicht nur der Frust über ausbleibende Reformen, sondern auch das Gefühl, dass viele Versprechen ins Leere laufen. Nach aktuellen Berichten ist das Thema Migration weiterhin besonders präsent in den Debatten, während Themen wie Wohnungsnot, Bildungskrise und schleppende Digitalisierung zusehends den Unmut schüren. Neben der wirtschaftlichen Unsicherheit nimmt auch die Polarisierung im Land spürbar zu – das Thema Zuversicht bleibt, offenbar, Mangelware.