ANGA COM gehört zu den wichtigsten Branchentreffen für Breitband, Medien und digitale Netze in Europa – eine Messe, bei der jedes Jahr namhafte Akteure der Telekommunikations- und Medienwelt die Entwicklungen der Zukunft diskutieren. Und genau hier setzt Plusnet mit Netbridge an: Die Komplexität des deutschen Glasfasermarktes, verursacht durch unzählige Schnittstellen, spezielle Verträge und langwierige Integrationsabläufe, wird mit Netbridge aufgebrochen. Sie schafft eine standardisierte Grundlage, um Glasfaseranschlüsse deutschlandweit einfacher zu vermarkten. Anbieter können ihre Netze besser auslasten, während Vermarkter über ein Portal Zugang zu verschiedensten Netzwerken erlangen.
Ein Tag vor der Messe, am 18. Mai, findet im HARBOUR.CLUB Köln ein Open Access Summit statt. Im Fokus stehen die Resultate der neuen Open Access Studie 2026, unter Leitung von Prof. Dr. Jens Böcker und im Auftrag mehrerer Branchengrößen angefertigt, sowie ein offener Austausch zum Status und zur Zukunft offener Netzinfrastrukturen. Für CEO Ulrich Hoffmann ist klar: "Die Zeit der Grundsatzdebatten ist vorbei, Open Access muss jetzt praktisch umgesetzt werden." Mit Netbridge will Plusnet Brücken schlagen und den ohnehin fragmentierten Markt verbinden.
Mit der Plattform spricht Plusnet nicht nur Netzbetreiber, sondern gleichermaßen Vermarkter, Carrier und Service Provider an. Das jüngste Beispiel: Die Zusammenarbeit mit OXG-Glasfaser erweitert die Reichweite für FTTH-Angebote, speziell in deutschen Städten. Auch regionale Anbieter wie die Stiegeler Internet Service GmbH sind inzwischen an Bord. Ein Ziel bleibt dabei stets im Mittelpunkt: ein reibungsloser Open-Access-Markt, wo Netze sichtbar, buchbar und wirtschaftlich nutzbar sind.
Auch auf dem Kongress-Panel "Open Access: Best Practice, Potenziale, Innovationen" am 19. Mai wird deutlich: Plusnet bringt konkrete Erfahrung in die Debatte ein, indem es Open Access tatsächlich in die Praxis überführt – jenseits reiner Strategiediskussionen.
Zum Hintergrund: Plusnet – Tochter von EnBW – betreibt ein eigenes deutschlandweites Netz, bedient über 40.000 Geschäftskunden und beschäftigt rund 500 Mitarbeitende. Mit Netbridge will man nicht nur eigene Infrastrukturen besser auslasten, sondern auch Partnern ermöglichen, Reichweite und Auslastung zu steigern.
Mehr Infos: Dennis Knake, Unternehmenskommunikation, presse@plusnet.de, https://www.plusnet.de
Plusnet hebt auf der ANGA COM 2026 das Thema Open Access hervor und präsentiert mit Netbridge eine Plattform, die zentrale Hürden im deutschen Glasfasermarkt abbauen soll. Die Standardisierung der Prozesse zwischen Netzbetreibern und Vermarktern ermöglicht flexiblere und skalierbare Kooperationen, die bislang an Fragmentierung und Komplexität scheiterten. Insbesondere durch Partnerschaften mit Playern wie OXG-Glasfaser und regionalen Anbietern setzt Plusnet auf eine flächendeckende Verfügbarkeit, wobei die neuen Ergebnisse der Open Access Studie zeigen, dass ein marktweiter Durchbruch offener Netzinfrastrukturen im B2B- und B2C-Bereich nur mit effizienten, neutralen Plattformen möglich ist.
Ergänzend dazu wird auch in der aktuellen Fachpresse auf die Herausforderungen des Open-Access-Marktes hingewiesen: Während der Wettbewerb zunimmt, kämpfen viele Regionen nach wie vor mit fehlender Netzabdeckung und komplizierten Vertragsmodellen. Innovative Ansätze wie Netbridge werden zunehmend als Schlüssel für mehr Dynamik und Investitionssicherheit betrachtet – dies zeigen auch diverse Stimmen aus Politik und Wirtschaft, die sich jüngst für beschleunigte Digitalisierung und mehr Kooperation ausgesprochen haben.