Riverty startet mit Banklizenz in Luxemburg durch

Berlin – Das Fintech Riverty, ein Unternehmen unter dem Dach von Bertelsmann, greift mit der Gründung einer neuen Bank in Luxemburg nach mehr Einfluss im europäischen Zahlungsverkehr. Ziel ist es, Händler gezielt durch eingebettete Zahlungs-, Kredit- und Liquiditätslösungen beim Wachstum zu unterstützen. Die Finanzwelt verändert sich rasant: Payment, Banking und Handel verschmelzen zur Kundenerfahrung – genau hier will Riverty ansetzen.

heute 11:45 Uhr | 3 mal gelesen

Carsten Coesfeld, Vorstandsmitglied bei Bertelsmann und verantwortlich für Riverty, äußert sich zufrieden über die erhaltene Banklizenz für Luxemburg: "Dass wir die offizielle Genehmigung in weniger als zwölf Monaten erreicht haben, ist ein Meilenstein – nicht nur für Riverty, sondern für die gesamte Bertelsmann-Gruppe." Er verweist darauf, dass dies Rivertys Position als Vorreiter im europäischen Fintech-Bereich weiter stärke. Die neue Banklizenz eröffnet zudem neue Möglichkeiten, das Consumer-Finance-Portfolio auszubauen und Bezahllösungen besser auf Händler zuzuschneiden. Riverty-CEO Andreas Barth betont, dass bei praktisch jeder Transaktion finanzielle Überlegungen eine Rolle spielen: Händler suchten laut Barth immer mehr nach Lösungen, die Zahlungs- und Bankdienstleistungen direkt in die Customer Journey einbetten. "Mit der Lizenz schaffen wir ein europäisches Gateway für Händler und entwickeln gemeinsam passgenaue Finanzprodukte – für tiefere Kundenbindung und steigenden Customer Lifetime Value", so Barth. Ihr Anspruch: Die Bank mit der nahtlosesten Einbindung ins Händler-Ökosystem zu werden. Oliver Kuhaupt, Chief Risk Officer bei Riverty und künftiger Chef der Bank, stellt in den Vordergrund, dass mit der Lizenz die Verantwortung für Risiko und Compliance nun direkt in Rivertys Händen liegt. "Unser Fokus ändert sich dadurch nicht. Wir unterstützen Händler darin, Conversion und Cashflow zu steigern – bei voller Kontrolle über die Kundenbeziehung. Das bestätigt unseren klaren Merchant-First-Ansatz." Der offizielle Start der Bank ist für Juli 2026 geplant. Aktuell betreut Riverty bereits über 1.800 Händler mit rund 25 Millionen Endkunden in Europa und wickelt jährlich mehr als 235 Millionen Transaktionen ab. Ziel für die kommenden Jahre ist, die Expertise im Bereich Embedded Finance für Kunden und Händler europaweit auszuweiten. Die Riverty Group selbst ist in zehn Ländern vertreten, beschäftigt über 4.000 Menschen und hat ihre Wurzeln im Jahr 1960. Angeboten werden verschiedenste Services rund um Payment, Inkasso und Factoring – für Unternehmen und Privatpersonen gleichermaßen. Kontakt: Riverty – Kristina Hunter Nilsson, Corporate Communications Lead, press@riverty.com

Riverty, ein Fintech-Unternehmen im Besitz von Bertelsmann, hat sich eine Banklizenz in Luxemburg gesichert und plant, von dort aus innovative Zahlungs- und Finanzierungsdienste für Händler in ganz Europa anzubieten. Die Bank soll ab Juli 2026 operieren und es Riverty ermöglichen, entlang der gesamten Customer Journey integrierte Finanzlösungen bereitzustellen, die Händler sowohl bei der Kundenbindung als auch bei der Optimierung des Cashflows unterstützen. Europaweit werden bereits mehr als 1.800 Händler und 25 Millionen Kunden betreut, mit dem Ziel, Embedded-Finance-Angebote weiter auszubauen und die Transformation des Zahlungsmarktes aktiv mitzugestalten. Weitere Recherchen zeigen: Auch andere Fintechs investieren aktuell stark in Embedded-Finance-Modelle, um die Kundenerfahrung im Handel durch nahtlose Zahlungs- und Finanzierungsoptionen zu optimieren. Die wachsende Bedeutung von innovativen Banking-Plattformen in Luxemburg spiegelt einen breiteren Trend wider, dass sich immer mehr Dienstleister den regulatorisch flexiblen Bedingungen des Großherzogtums bedienen. In der gesamten europäischen Finanz- und Payment-Landschaft nimmt der Wettbewerb um personalisierte, skalierbare und sicher integrierte Zahlungsangebote deutlich Fahrt auf.

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