Es gibt Spiele, die fühlen sich schon zur Pause entschieden an – Schalke gegen Münster war so eines. Die Königsblauen gingen früh konzentriert zu Werke und ließen das Schlusslicht der Liga kaum zur Entfaltung kommen; manchmal scheinen Tabellenplätze ja gar nicht zu lügen. Karaman traf nach rund 35 Minuten per Kopf, nachdem Ljubicic eine gefühlvolle Flanke geschlagen hatte – ein Treffer wie gemalt. Nur Minuten später wurde die ohnehin dünne Hoffnung der Gäste durch ein Eigentor von Münsters Heuer endgültig zerstreut. Wer nach dem Seitenwechsel auf eine Münsteraner Aufholjagd spekulierte, wurde schnell eines Besseren belehrt: Aouchiche veredelte einen Patzer des gegnerischen Torwarts, Sylla setzte nach und sorgte für die ganz breite Brust bei den Schalkern. Immerhin – Yamada konnte kurz vor Schluss noch Ergebniskosmetik betreiben. Während Schalke mit drei Punkten Vorsprung in die nächste Runde geht und die Bundesliga lockt, bleibt bei Münster ein Funken Hoffnung bestehen, drei Zähler Rückstand sind ja nicht automatisch das Ende. Im Übrigen: Fürth und Darmstadt lieferten sich ein enges Match, Braunschweig und Hertha trennten sich Remis – der Abstiegskampf wie immer eine Wundertüte.
Schalke 04 hat mit dem überzeugenden 4:1-Sieg gegen Preußen Münster nicht nur Charakter, sondern auch unmissverständliche Aufstiegsambitionen gezeigt. Münster wirkte über weite Strecken überfordert und blieb offensiv lange Zeit zahm, was das Resultat – trotz später Ergebniskosmetik – logisch erscheinen lässt. Die Schalker stehen weiterhin an der Tabellenspitze, während Münster zwar Letzter bleibt, aber noch theoretische Chancen besitzt. Laut aktuellen Berichten warten auf beide Teams schwierige Aufgaben: Schalke trifft im Spitzenspiel auf Verfolger Paderborn, während Münster vor dem Duell mit Bielefeld steht. Tagesaktuelle Stimmen betonen, dass Schalke besonders in Heimspielen eine enorme Dominanz entwickelt und die Aufstiegshoffnungen der Fans – nach zuletzt wechselhaften Jahren – spürbar wachsen; bei Münster hingegen fehlt der Glaube an die Wende, was sich auch an sinkenden Zuschauerzahlen bemerkbar macht. Auch anderen Medien zufolge herrscht bemerkenswerte Unruhe bei den Westfalen, während Schalke von einer Euphorie-Welle getragen wird.