Im Kern dreht sich der aktuelle Streit um eine mögliche Einschränkung des Schutzstatus ukrainischer Männer im wehrfähigen Alter in der Europäischen Union. Vertreter ukrainischer Organisationen warnen lautstark vor einer Abkehr von humanitären Prinzipien und pochen dabei auf Menschenrechte, die, wie sie betonen, auch während kriegerischer Zeiten keine Verhandlungsmasse sein dürfen. Verschiedene Medien berichten in diesen Tagen vermehrt über eine wachsende Debatte innerhalb der EU, wie man mit Geflüchteten aus der Ukraine, insbesondere Männern zwischen 18 und 60, künftig umgehen will – ausgelöst durch politische Initiativen aus Deutschland, Österreich und anderen EU-Staaten. Parallel dazu verschärft sich der Ton, was die Kritik an der Umsetzung und Kontrolle von Sanktionen gegen Russland betrifft – hier wird der Eindruck erweckt, dass es oft nicht am Instrumentarium, sondern am politischen Mut zum Handeln hapert.
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