Spritschock an den Zapfsäulen: Kraftstoffpreise steigen weiter

Wer diese Woche tanken musste, hat es womöglich gemerkt: Kraftstoff ist wieder etwas teurer geworden.

heute 12:25 Uhr | 3 mal gelesen

Es ist eigentlich jedes Mal dasselbe: Man hört, dass die Spritpreise steigen, man zuckt mit den Schultern, und dann kommt der Schock beim Tanken. Der ADAC hat mal wieder seine Zahlen ausgewertet und siehe da – Super E10 kostet nun im Schnitt 1,743 Euro pro Liter. Auch Diesel bleibt nicht verschont, mit 1,687 Euro pro Liter nach einer kleinen, aber nicht unbedeutenden Erhöhung von 0,3 Cent. Was steckt dahinter? Überraschung: Der Preis für Rohöl hat sich auch weiter nach oben entwickelt, aktuell liegt ein Barrel Brent bei 65 US-Dollar. Und als wäre das nicht genug, schwächelt der Euro aktuell gegenüber dem Dollar, also wird das Öl, das ohnehin schon in Dollar gehandelt wird, noch ein bisschen teurer beim Import. Diese Kombination – steigender Ölpreis und ungünstiger Wechselkurs – kennen wir ja schon, aber sie tut jedes Mal aufs Neue irgendwie weh im Portemonnaie.

Die Benzinpreise in Deutschland klettern erneut nach oben – Super E10 verteuert sich um einen Cent, während Diesel um 0,3 Cent steigt. Im Moment schlägt die Zapfsäule im Schnitt mit 1,743 Euro pro Liter Super E10 und 1,687 Euro für Diesel zu Buche. Grund sind die Zunahme des Ölpreises auf 65 US-Dollar pro Barrel (Brent) sowie ein schwächerer Euro, der Rohölimporte verteuert. Laut taz berichten aktuelle Analysen, dass sich die weltweite Nachfrage wegen der Urlaubszeit weiter steigert und Raffinerien auf Hochtouren laufen.

Die Süddeutsche Zeitung hebt hervor, dass der Anstieg auch durch Lieferengpässe und geplante Modernisierungen in mehreren Raffinerien begünstigt wird. Deutschland.de schildert zusätzlich, dass politische Unsicherheiten im Nahen Osten für volatile Märkte sorgen und Autofahrer derzeit wenig Hoffnung auf eine schnelle Preissenkung haben.

Somit bleibt Kraftstoff für die nächsten Wochen wohl eher teuer.

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