Ein neues Kapitel für den Bartgeier im Berchtesgadener Land: "Alosa" und "Zierli" wagen den ersten Schritt in die Wildnis
Berchtesgaden/Hilpoltstein – Schon zum sechsten Mal bringen der Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) und der Nationalpark Berchtesgaden Bartgeier zurück in ihr angestammtes Revier. Im Klausbachtal haben die noch unerfahrenen Jungvögel "Alosa" und "Zierli" ihre ersten Stunden im zukünftigen Lebensraum verbracht. Die Vögel, noch nicht flugfähig, werden erst kräftiger werden müssen, bevor sie sich hinaus in die Lüfte wagen können. Insgesamt sind es nun ein Dutzend Bartgeier, die seit 2021 über den deutschen Alpen kreisen – eine beachtliche Wende für eine Art, die einst von Menschenhand fast ausgelöscht wurde. Ziel dahinter: eine stabile Bartgeier-Population in den Ostalpen und ein Stück Wildnis zu bewahren, das schon beinahe verloren war.