SPD blockiert geplante Einschnitte bei Krankenversicherung
Kernforderungen der SPD-Fraktion: Keine Sparmaßnahmen auf dem Rücken der Versicherten bei der GKV-Reform.
Kernforderungen der SPD-Fraktion: Keine Sparmaßnahmen auf dem Rücken der Versicherten bei der GKV-Reform.
Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft mahnt, bei den Reformen der Krankenversicherung dürften die Beschäftigten im Gesundheitswesen nicht auf die Kosten sitzen bleiben. Jetzt ist aus Sicht der CDA Führung nötig.
Ulla Schmidt, ehemalige SPD-Gesundheitsministerin, meldet sich zurück – und stellt sich hinter die Sparmaßnahmen, die das Bundeskabinett jüngst für die gesetzlichen Krankenkassen beschlossen hat. In einem Gastbeitrag für das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ erinnert sie daran, dass jede Debatte über Reformen in der Krankenversicherung viele Emotionen hochkochen lässt.
Berlin - Anlässlich des aktuellen Kabinettsbeschlusses zur Stabilisierung des GKV-Beitragssatzes äußert sich Thomas Brahm, Vorsitzender des PKV-Verbands, kritisch zur Reform – und warnt vor weitreichenden Systemfolgen.
Vor dem Kanzleramt wurde protestiert: Ines Schwerdtner von den Linken erhebt schwere Vorwürfe gegen die neue Gesundheitsreform. Sie befürchtet steigende Kosten für Versicherte – und vermisst soziale Fairness.
Mit viel Gegenwind, aber auch einer Portion Entschlossenheit hat die Bundesregierung ihre neue Gesundheitsreform verabschiedet.
Mitten in der Zielgeraden rudert die Bundesregierung bei der geplanten Gesundheitsreform zurück – Einsparziele werden spürbar gesenkt.
Alexander Hoffmann, Chef der CSU-Landesgruppe im Bundestag, drängt darauf, dass der Bund beim Bürgergeld die Kosten für die gesetzliche Krankenversicherung stärker schultern soll. Gleichzeitig bekräftigt er: Das Gesetzespaket zur Gesundheitsreform wird wie geplant im Kabinett vorgestellt.
Die bevorstehende Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung könnte einen sprunghaften Anstieg an Wechselwilligen zur privaten Krankenversicherung auslösen.
Philipp Türmer, Chef der Jusos, spricht sich klar für das Ende der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung aus – und unterstützt damit eine Initiative von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU). Im Gespräch mit POLITICO zieht er auch Kapitalerträge als neue Einnahmequelle ins Spiel.