Firmen bleiben bei Werkswohnungen auf der Bremse
Gerade einmal vier Prozent der deutschen Unternehmen möchten in absehbarer Zeit neue Wohnungen für Angestellte schaffen.
Gerade einmal vier Prozent der deutschen Unternehmen möchten in absehbarer Zeit neue Wohnungen für Angestellte schaffen.
Die Bau-Gewerkschaft IG BAU sieht den Wohnungsneubau in Deutschland auf einem neuen Tiefstand zusteuern. Mit weniger als 200.000 neuen Wohnungen pro Jahr wird die Not am Wohnungsmarkt laut Gewerkschaft immer dramatischer.
Zum Jahresbeginn rutscht das Immobilienklima in Deutschland weiter ab. Die Branche blickt skeptisch in die Zukunft.
Nürnberg – Neue Zahlen von immowelt zeigen: Wer bei Energieverbrauch spart, bekommt einen saftigen Bonus beim Verkauf seiner Wohnung oder seines Hauses. Denn Immobilien mit Top-Werten kosten deutlich mehr als solche mit durchschnittlichem oder schlechtem Standard.
Der Beschluss zum Entwurf des "Gebäudemodernisierungsgesetzes" – das man vielerorts schlicht als neues Heizungsgesetz kennt – wird erst nach Ostern erwartet. Laut der 'Rheinischen Post', die sich auf Regierungs- und Koalitionskreise beruft, verschiebt sich das Vorhaben um einige Wochen.
Der Präsident des Ifo-Instituts, Clemens Fuest, sieht eine Verschärfung der Mietpreisbremse kritisch: Laut ihm drohen dadurch mehr Engpässe und weniger Flexibilität auf dem Wohnungsmarkt.
Wohnungsnotstand mitten in Deutschland: Baustellen stocken, Mieten steigen, während die Geduld vieler Menschen bereits am Limit ist. Die ARD lädt mit der Aktion #besserwohnen zum Diskutieren ein – quer durchs Land berichten Bewohner von ihrem Alltag, von Lösungen, Problemen und Ideen. Hunderte Stimmen malen ein facettenreiches Bild der aktuellen Lage und machen deutlich: So wie bisher kann es nicht weitergehen.
Neue SPD-Ideen zur Besteuerung von Mieteinnahmen könnten nach Ansicht des Eigentümerverbands Haus & Grund die Mietpreise spürbar ansteigen lassen. Insbesondere die Pläne, Krankenkassen- und Pflegeversicherungsbeiträge auf Einnahmen aus Vermietung zu erheben, seien laut Verband für Vermieter kaum tragbar – und könnten laut 'Bild' Mietsteigerungen von bis zu 15 Prozent nach sich ziehen.
München – Das System des möblierten Wohnens ist weniger ein Problemkind und eher ein unerkannter Problemlöser – Zeit, das zu begreifen, statt es vorschnell zu regulieren.
Stefanie Hubig (SPD), Bundesjustizministerin, bleibt bei ihren Plänen zur Verschärfung des Mietrechts standhaft – auch wenn es in der Koalition Gegenwind gibt. Sie fordert von der Union endlich Taten, um das Gesetzgebungsverfahren zu beschleunigen.