Neuer Durchblick im Verkehr dank kontextbasierter Daten
Das Herzstück der Kooperation: die Software SADAS (Support for Advanced Driver Assistance Systems) vom Fraunhofer-Institut FOKUS, die erstmals öffentlich verfügbare Verzeichnisdaten integriert. Über den sogenannten Digitalen Stadtzwilling verschmelzen die Daten von Das Telefonbuch praktisch mit der Navigationsumgebung des Autos. Wichtige Orte wie Kindergärten oder Schulen werden für das assistierte Fahren identifiziert – noch bevor der Fahrer sie überhaupt sehen kann. Der Clou ist, dass potenzielle Gefahrenzonen in Echtzeit auf den Bildschirm oder ins Audiosystem des Fahrzeugs gespielt werden, lange bevor sich die Gefahr konkretisiert.
Künftig sollen solche digitalen Warnsysteme nicht mehr nur blinken oder piepen, sondern direkt in die Steuerung von Fahrassistenzsystemen – etwa Notbremsassistenten – eingreifen, vielleicht sogar ins komplett autonome Fahren einzahlen. Ein kleiner Schritt heute, aber womöglich ein Meilenstein für morgen.
Daten clever nutzen = mehr Schutz
Die bisherigen Tests hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Christian Baumert von pdm solutions betont: „Wir zeigen hier erstmals, wie wertvoll unsere gepflegten Verzeichnisdaten über ihre eigentlichen Zwecke hinaus sind. Gemeinsam mit Fraunhofer FOKUS schaffen wir mit jeder neuen Information ein Stück mehr Sicherheit.“
Forschungsleiter Dr.-Ing. Ilja Radusch unterstreicht: „Je umfassender solche Daten in den Digitalen Zwilling eingebettet sind, desto genauer kann die Software das Verkehrsgeschehen nachbilden. So wird das Fahren für alle Beteiligten nicht nur komfortabler, sondern sicherer – ein echter Zugewinn.“
Vom Prototyp zur Serienreife?
In Berlin wurde der Prototyp nach sechs Monaten intensiver Arbeit vorgestellt – mit dem klaren Ziel, diese digitale Datenbrücke zwischen Mobilität und Alltag weiter zu stabilisieren. Das langfristige Ziel? Digitale Stadtzwillinge auch für hochautomatisierte und später autonome Fahrzeuge zu nutzen. Die Deutschgründliche Traditionsmarke und Hightech gehen eine Verbindung ein, bei der am Ende alle gewinnen: mehr Sicherheit, weniger Unfälle und smartere Städte.
Zur pdm solutions GmbH
pdm solutions ist ein Berliner Daten-Spezialist und hinter den bekannten Marken Das Örtliche, Das Telefonbuch und Gelbe Seiten der technische Taktgeber. Seit 2009 wandelt pdm Lösungen in die digitale Welt, arbeitet an AI-Readiness und sorgt dafür, dass auch kleine Unternehmen digitale Infrastruktur nutzen können. Die aktuelle Forschung mit Physical AI soll konkret die Schnittstelle zwischen intelligenten Daten und physischen Anwendungen herstellen.
Mehr Hintergründe auf: www.pdm-solutions.com
Pressekontakt:
pdm solutions GmbH
Daniel Wurl
E-Mail: d.wurl@pdm-solutions.com
In der Zusammenarbeit von pdm solutions und Fraunhofer FOKUS wurde erstmals demonstriert, dass sorgfältig kuratierte Kontaktdaten aus klassischen Verzeichnissen wie Das Telefonbuch für Fahrerassistenzsysteme genutzt werden können – und zwar zur proaktiven Identifikation kritischer Bereiche auf der Route, etwa in der Nähe von Schulen oder Kitas. Anwender erhalten so vor potenziell gefährlichen Situationen rechtzeitig Warnhinweise, die in die Systeme des Fahrzeugs eingespeist werden. Laut der letzten Berichterstattungen aus dem Mobilitätssektor ergeben sich aus solchen Kombinationen von klassischen Datensätzen und modernen Stadtmodellen riesige Chancen – vor allem, weil eine große Datenbasis die Präzision und Aktualität von Warnsystemen kontinuierlich verbessert. Neue Entwicklungen von Fraunhofer wie ein digitales Parkraum-Management und Echtzeit-Verkehrsdaten für Kommunen werden derzeit ebenfalls getestet, um die Effizienz automatisierter Systeme zu steigern. Unterdessen treiben Start-ups und etablierte Player in Deutschland die Vernetzung von Datensilos weiter voran, etwa indem sie öffentliche Infrastrukturdaten, E-Ladesäulen-Informationen und sogar Wetterdaten miteinander kombinieren, um Mobilität und Sicherheit als umfassendes digitales Erlebnis zu denken und von intelligenten Assistenzsystemen umzusetzen.