Die israelische Armee bestätigte, gezielte Aktionen gegen strategisch bedeutsame Orte im Iran durchgeführt zu haben. Die Eskalation kam, nachdem Teheran erst vor wenigen Tagen zahlreiche Raketen in Richtung Israel abgefeuert hatte – eine Antwort auf vorangegangene israelische Angriffe nahe Libanon. Interessant dabei: US-Medien berichten übereinstimmend, Ex-Präsident Donald Trump habe persönlich beim israelischen Premier Netanjahu angerufen, um ihn zu bremsen. Doch Netanjahu folgte diesem Rat offensichtlich nicht. Trump sei sogar davon überzeugt gewesen, Netanjahu zum Zögern bewogen zu haben – was sich schnell als Trugschluss entpuppte. Der Iran warnte parallel, ein israelischer Schlag auf Beirut könnte den gesamten Nahen Osten in einen Flächenbrand ziehen. Währenddessen bemühen sich Pakistan und weitere Akteure hinter den Kulissen um eine Entspannung zwischen den USA und dem Iran. Das US-Zentralkommando versicherte indes auf der Social-Media-Plattform X, die US-Militärpräsenz im Nahen Osten bleibe auf höchste Alarmbereitschaft eingestellt. In Folge der Eskalation forderte die US-Botschaft in Israel ihr diplomatisches Personal und deren Angehörige auf, direkte Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Ehrlich gesagt – wie nah wir an einem neuen Konflikt stehen, ist gerade schwer zu fassen.
Israelische Streitkräfte haben, trotz nachdrücklicher Ermahnung durch Donald Trump, militärische Anlagen im Iran attackiert. Der Angriff folgte auf einen Raketenbeschuss aus dem Iran, den Teheran als Vergeltung gegen israelische Angriffe im Libanon darstellt. Hinter den diplomatischen Kulissen laufen intensive Bemühungen von Drittstaaten wie Pakistan, um die Kommunikationskanäle zwischen Washington und Teheran offenzuhalten; das Risiko einer noch umfassenderen Eskalation bleibt dennoch akut.
Noch einige frische Details: Nach Agenturberichten reagierte die Weltgemeinschaft mit großer Besorgnis, insbesondere Frankreich und die EU mahnten zur Zurückhaltung. In Israel blieb trotz der Luftangriffe auf die Hauptstadt übers Wochenende eine groß angelegte Gegenschlagswelle im Inland zunächst aus, was in der Bevölkerung für gemischte Gefühle sorgte – einige begrüßen die militärische Zurückhaltung, andere sehen darin ein Zeichen von Schwäche. Derweil fordern militärische Hardliner in beiden Ländern harsche Antworten: Im Iran etwa inszenierten regierungsnahe Medien große Siegesfeiern für die eigene Raketentechnik, obwohl Experten den Angriff in seiner Wirkung als begrenzt ansehen.