Neue Spannungen zwischen Huthi-Rebellen und Saudi-Arabien geraten außer Kontrolle

Die Huthi-Miliz aus dem Jemen, unterstützt von Teheran, berichtet von einem Raketenangriff auf saudisches Gebiet.

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Nachdem Saudi-Arabien am Freitag Angriffsziele der Huthis im Jemen bombardiert hatte, meldete das von den Huthis betriebene Medium Ansarollah zu Beginn des Samstags, dass ein 'jemenitischer Raketenschlag' Brände in Dschisan im Südwesten Saudi-Arabiens verursacht habe. Die saudischen Behörden reagierten mit Notfallwarnungen für diese Region. Die Huthis hatten eine Reaktion auf die von Saudi-Arabien geflogenen Luftangriffe in der jemenitischen Hafenstadt Hudaida und auf einer benachbarten Insel angekündigt – besagte Vergeltung folgte prompt. Interessanterweise blieb es in der Nacht ansonsten ruhig: Weder aus den USA noch aus dem Iran wurden regionale Luftangriffe gemeldet, zum ersten Mal seit zwei Wochen. In dieser Zeit hatte das US-Militär an 13 aufeinanderfolgenden Nächten Ziele im Iran attackiert, während der Iran seinerseits Drohnen gegen US-Basen im Nahen Osten einsetzte. Unterdessen traf eine Delegation aus Oman in Teheran ein, um über die Lage an der Straße von Hormus zu sprechen. Der Oman beherbergt die Südseite dieser bekannten und viel umkämpften Meerenge. Währenddessen – das Gegenteil von unbemerkt – stellte US-Präsident Donald Trump vor der Presse klar, dass die USA 'schlagbereit' seien, zugleich Verhandlungen liefen und verschiedene Ausstiegsszenarien diskutiert würden. Laut Trump gäbe es die Option einer harten militärischen Linie oder einer diplomatischen Lösung. Zusätzlich kam es im Golf von Oman zu Vorfällen: US-Streitkräfte beschossen und stoppten einen Tanker, der offenbar eine US-Seeblockade überwinden wollte – der zweite solcher Zwischenfälle seit Monatsbeginn. Im Hintergrund laufen die Vorbereitungen für eine Konferenz zur Sicherheit der Straße von Hormus, die nächste Woche zwischen den USA und Großbritannien in London stattfinden soll. Mit am Tisch: US-Verteidigungsminister Pete Hegseth und Generalstabschef Dan Caine.

Die Spannungen zwischen den Huthi-Rebellen und Saudi-Arabien sind erneut eskaliert, nachdem ein erfolgreicher Raketenangriff der Huthis auf die saudi-arabische Stadt Dschisan gemeldet wurde, unmittelbar nachdem Saudi-Arabien zuvor Ziele der Miliz im Jemen bombardiert hatte. Währenddessen blieb es in der Region atypisch ruhig, da sowohl der Iran als auch die USA erstmals seit Wochen auf Luftschläge verzichteten. Neue internationale Bemühungen – darunter geplante Gespräche zur Sicherheit der Straße von Hormus zwischen den USA und Großbritannien – laufen im Hintergrund, während Oman offenbar über ein Entspannungssignal vermittelte. Aktuelle Berichte unterstreichen, dass die Huthis als wichtiger Akteur im jemenitischen Bürgerkrieg zunehmend aus dem Schatten ihrer Unterstützer hervortreten, indem sie ihre militärischen Fähigkeiten gegen Saudi-Arabien ausspielen. Analysten warnen aufgrund der geopolitischen Lage der Straße von Hormus und der Energieversorgung, dass die Region an einem kritischen Wendepunkt stehen könnte. Mehrere Beobachter, etwa von [DW](https://www.dw.com) oder [Spiegel](https://www.spiegel.de), betonen die Gefahr einer noch häufigeren, schwerer kontrollierbaren Eskalationsspirale, sollten die Akteure keinen Weg zum Dialog finden.

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