Die Gründung des "Board of Peace" wirbelt Staub auf: Während sich einige Länder wie Ungarn und Bulgarien beteiligen, reagieren viele europäische und westliche Staaten abwartend oder gar skeptisch. Politische Analysten und Medien kritisieren, dass Trumps Initiative womöglich die Rolle der UNO schwächen und eigene geopolitische Ziele verschleiern könnte. Darüber hinaus bezweifeln diverse Organisationen, ob die USA unter Trump überhaupt die Glaubwürdigkeit besitzen, eine neutrale Friedensplattform zu schaffen, da angesichts der drastischen Kürzungen bei Entwicklungshilfe und der unklaren Mandatsausweitung wenig Vertrauen herrscht. Laut "taz" ist international die Skepsis gegenüber Trumps Friedensgipfel erheblich, da viele Beteiligte autoritäre Regime vertreten und echte Friedensbemühungen daher fraglich erscheinen (Quelle: [taz.de](https://taz.de)). Neue Entwicklungen um den Friedensrat zeigen, dass insbesondere die EU und die UNO Betrebungen dieser Art kritisch beobachten; "Spiegel Online" berichtet, dass diplomatische Vertreter hinter vorgehaltener Hand von einem PR-Coup sprechen, dem es an Substanz mangele (Quelle: [spiegel.de](https://www.spiegel.de)). Die „Süddeutsche Zeitung“ hebt hervor, dass die Auswahl der Mitglieder nicht auf allgemeinen Konsens oder transparente Kriterien fuße, sondern größtenteils auf bilateralen Verhandlungen, was das Grundvertrauen in das Projekt mindere (Quelle: [sueddeutsche.de](https://www.sueddeutsche.de)).