DER WUNDERWELTENBAUM holt Enid Blytons Fantasieklassiker in eine moderne, visuell eindrucksvolle Kinoadaption, inszeniert von Regisseur Ben Gregor und mit einem internationalen Starensemble. Interessant ist, dass der Film nicht nur märchenhafte Traumwelten anbietet, sondern auch familiäre Konflikte, die ganz ohne Magie auskommen: Der erzwungene Umzug, der Alltag auf dem Land und der drohende Bankrott der elterlichen Tomatenzucht machen das Abenteuer greifbar und emotional nah. Laut aktuellen Medienberichten sucht der Film bewusst die Balance zwischen nostalgischer Buchtreue und modernen Sehgewohnheiten, unterfüttert durch aktuelle CGI-Technik und die Handschrift des britischen Drehbuchautors Simon Farnaby. Neu hinzuzufügen ist, dass der Kinostart international Beachtung findet, weil die Nachfrage nach hochwertigen Familienfilmen mit starker literarischer Vorlage wächst und das Thema 'Wunder' heute besonders gefragt zu sein scheint. In ersten Previews etwa auf der Berlinale gab es bereits viel positives Echo auf die Ausstattung, die warmherzigen Figuren und den Humor – und gleichzeitig kleinere kritische Stimmen, die befürchten, dass der Tiefgang der Vorlage an manchen Stellen durch bunten Overkill in den Hintergrund rücken könnte.