Peter Boehringer: Wenn das Geld nicht mehr reicht – Mehr Schulden statt Umdenken in Berlin

Während in Berlin Bundesfinanzminister Klingbeil seinen Haushaltsentwurf für 2027 bis 2030 präsentiert, türmen sich neue Schuldenberge und zusätzliche Belastungen für Bürger auf. Rund 196 Milliarden Euro will er allein nächstes Jahr neu aufnehmen – etwa ein Drittel des gesamten Bundeshaushalts. Damit wird klar: Die Regierung greift tief in die Trickkiste und ist trotzdem ständig knapp bei Kasse.

heute 12:00 Uhr | 2 mal gelesen

Peter Boehringer, AfD-Vize und kritischer Beobachter der deutschen Haushaltspolitik, spart nicht mit scharfen Worten:

„Es zeigt sich immer deutlicher: Selbst nach der faktischen Aufhebung der Schuldenbremse durch die schwarz-rote Koalition – schon vor dem aktuellen Bundestag, erinnern wir uns – hat die Regierung längst nicht genug Geld, um all ihre Vorhaben zu finanzieren. Eine Billion Euro auf Pump über fünf Jahre, das verheißt schon große Kopfschmerzen, aber noch reicht es offenbar nicht. Wer jetzt an künftige Generationen denkt, merkt: Die werden an den Zinsen und Folgekosten noch sehr lange zu zahlen haben. Schon für das Jahr 2027 fehlen trotz teils undurchsichtiger Haushalts-Tricks 20 bis 30 Milliarden Euro – ein massives Loch, das nach neuen Einnahmen schreit. Klingbeils Vorschlag? Steuern rauf: Von einer geplanten Plastiksteuer über neue Abgaben auf Zucker und Kryptowährungen bis zu höheren Steuern auf Alkohol, Tabak, wohlmöglich sogar Reiche und Mehrwertsteuer ist alles dabei. Das Timing dafür? Ausgerechnet jetzt, wo viele eh schon am Limit sind. Es bräuchte dringend Entlastungen und einen radikalen Sparkurs für den überdimensionierten Staatsapparat – aber die Regierung windet sich, hält am eigenen Machterhalt fest und lässt Bürger wie Wirtschaft weiter büßen. Am Ende bleibt nach dieser Regierungszeit jedenfalls ein gewaltiges finanzielles Trümmerfeld – so viel steht für mich fest.“

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Quelle: AfD via news aktuell

http://ots.de/5f9906

Die deutsche Regierung plant für die kommenden Jahre weiterhin hohe Neuverschuldung – allein 2025 sind fast 200 Milliarden Euro neue Schulden im Gespräch, etwa ein Drittel des Bundeshaushalts. Neue Einnahmequellen wie Plastik-, Zucker- und Krypto-Steuern sowie höhere Abgaben auf Tabak, Alkohol und möglicherweise auch auf höhere Einkommen oder Mehrwertsteuer sollen die Finanzierungslücken schließen. In der öffentlichen Debatte stehen diese Maßnahmen jedoch stark in der Kritik: Viele Wirtschaftsexperten warnen vor der Belastung der Privatwirtschaft und vor langfristigen Lasten für kommende Generationen. Erst am 7. Juni 2024 berichtete zum Beispiel die Süddeutsche Zeitung, dass angesichts der massiven Haushaltslücken ein intensiver politischer Streit über Kürzungen und Subventionsabbau ausgebrochen ist. Die Zeit meldete parallel, dass Experten die Tragfähigkeit Deutschlands Staatsfinanzen anzweifeln und das Vertrauen in die haushaltspolitische Verlässlichkeit bröckelt. Laut Spiegel steht inzwischen auch die Schuldenbremse erneut zur Diskussion, insbesondere hinsichtlich ihrer Flexibilität in dynamsichen Krisenzeiten.

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