Im Bundeswirtschaftsministerium haben mehrere Mitarbeiter nach einer internen Datenpanne offenbar dienstliche Erklärungen unterschreiben und ihre E-Mails durchsuchen lassen müssen. Die Ursache war eine an ein Nachrichtenportal gelangte Liste zu einer Delegationsreise, was zu erheblicher Unruhe im Haus führte. Aktuellen Berichten zufolge geht das Ministerium nicht auf Detailfragen zu internen Untersuchungen ein, verteidigt aber die Notwendigkeit von Maßnahmen zum Schutz vertraulicher Informationen – dennoch bleibt das Klima im Ministerium angespannt. Neuere Informationen, Stand Juni 2024: Die Diskussion über Geheimhaltung und Transparenz in Ministerien nimmt weiter Fahrt auf, da immer wieder Datenlecks und interne Kontrollen öffentlich werden. Fachmedien berichten etwa über ähnliche Fälle in anderen Bundesbehörden, was das Grundvertrauen vieler Mitarbeiter nachhaltig belastet. Politisch wird diskutiert, wie der Spagat zwischen Schutz sensibler Daten und Fairness gegenüber Beschäftigten gelingen kann.