Ein stürmischer Wochenstart mal wieder an den New Yorker Börsen: Der Dow Jones verlor 1,7 Prozent und beendete den Handelstag bei 48.804 Punkten. Noch heftiger traf es jedoch Tech-Werte wie IBM – hier fiel die Aktie um satte 13 Prozent, der schlimmste Tag für das Unternehmen innerhalb eines Vierteljahrhunderts. Was war los? Die Firma Anthropic hatte eine neue KI namens "Claude Code" vorgestellt, die alten IT-Legenden wie Cobol ganz schön Beine machen könnte – gerade für Unternehmen wie IBM keine Kleinigkeit. Im Sog dieser Unsicherheit wirkten auch die breiteren Indizes angeschlagen: Nasdaq-100 schloss 1,2 Prozent im Minus, S&P 500 verlor 1 Prozent auf 6.838 Punkte.
Während sich Anleger rätselten, ob KI nun Fluch oder Segen für ihr Depot ist, griffen viele wieder zum guten alten Gold: Der Preis für eine Unze kletterte um 2,5 Prozent nach oben, knackte abends US-weit sogar die Marke von 5.234 Dollar – eine Entwicklung, die fast schon an physisches Sicherheitsbedürfnis erinnert. Dagegen gab der Ölpreis leicht nach (Brent bei 71,62 Dollar pro Fass), während der Euro gegenüber dem US-Dollar weniger überzeugend wirkte (1 Euro = 1,1792 Dollar). Man spürt es förmlich: Die Nervosität liegt in der Luft, und manchmal reichen schon ein paar Zeilen zu KI, um so etwas wie Börsenschwindel hervorzurufen. Vielleicht kennen Sie das Gefühl.
Die US-Börsen wurden zu Wochenbeginn von KI-Ängsten ausgebremst, wobei besonders IBM nach einer negativen Nachricht bezüglich KI-Innovation bei Programmiersprachen einen historischen Kurseinbruch erlitt. Deutlich gestiegene Goldpreise – eine klassische Reaktion auf Unsicherheit an den Finanzmärkten – kontrastieren dabei mit schwächelnden Aktien und einem sanft fallenden Ölpreis. Neue Entwicklungen wie Anthropic "Claude Code" zeigen, wie verwundbar besonders Traditionsunternehmen aktuell auf KI-Dynamik reagieren; Analysten beobachten zudem, dass sich Unsicherheit auf Anleihemärkte und Tech-Unternehmen ausweitet.