Wussten Sie, dass an der Hochschule Burgenland gerade etwa 170 Projekte mit unterschiedlichsten Partnern auf Hochtouren laufen? Das verschweigt man gerne mal im Alltagstrubel. Gemeinsam mit ihrer Forschungsgesellschaft ist die Hochschule momentan der Dreh- und Angelpunkt für angewandte Forschung in der Region. Nun rückt Verena Liszt-Rohlf ins Scheinwerferlicht – sie übernimmt das Vizerektorat und bringt einen Rucksack voller wissenschaftlicher Erfahrungen mit. Ganz neu ist sie im Team allerdings nicht: Seit 2022 arbeitet sie bereits am Department Wirtschaft als Senior Researcherin. Ihre Wurzeln? Vielschichtig. Nach ihren Studien und der Promotion an der Uni Graz forschte sie in Österreich und Deutschland, besonders zu Hochschuldidaktik und Entrepreneurship. Ihre Habilitation rundete, wenn man so will, das akademische Abenteuer ab. Was sie sich vornimmt? Sie will neue Denkwege ebnen, mehr Sichtbarkeit für angewandte Forschung schaffen und Kooperationen weiter aufblühen lassen. Die Fußstapfen, in die sie tritt, sind beachtlich. Gerda Füricht-Fiegl, anerkannte Politikwissenschaftlerin, hatte das Forschungs- und Innovationsgeschehen maßgeblich mitgeprägt und wechselt voller Tatendrang ins Rektorat der FH St. Pölten. Der Geschäftsführer Georg Pehm bringt's auf den Punkt: Wandel heißt vor allem, gemeinsam Entwicklung voranzutreiben. Für mehr Details rund um die Hochschule gibt’s übrigens immer spannende Einblicke online.
Mit der Ernennung von Verena Liszt-Rohlf als neue Vizerektorin für Forschung und Innovation erhält die Hochschule Burgenland eine erfahrene Wissenschaftlerin, deren beruflicher Weg durch eine starke internationale Forschungsorientierung und Innovationsfreude geprägt ist. Sie will die Sichtbarkeit und Kooperationen der angewandten Forschung vorantreiben und setzt auf Mut, neue Wege zu beschreiten. Aktuell spielt die Hochschule Burgenland eine entscheidende Rolle für die regionale Forschungslandschaft und engagiert sich in zahlreichen Projekten, die auch über die Landesgrenzen hinauswirken. Im Zuge aktueller Entwicklungen im Wissenschaftsbetrieb Österreichs wird deutlich, dass forschungsorientierte Hochschulen gefragter denn je sind, um gesellschaftliche Veränderungen aktiv mitzugestalten und nachhaltige Brücken zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zu bauen. Laut mehreren Medienberichten ist in Österreich insgesamt ein Trend zu beobachten, Forschung und Innovation an Fachhochschulen zu stärken und als Motoren für regionale wie nationale Entwicklung zu sehen. Verena Liszt-Rohlf wird dabei nicht nur das Profil der Hochschule schärfen, sondern steht exemplarisch für die zunehmende Bedeutung von Frauen in wissenschaftlichen Führungspositionen.