Wer kennt sie nicht, diese Sehnsucht, hin und wieder einfach alles hinter sich zu lassen – Stress, Termine, das pausenlose Anstarren auf Bildschirme. Am Rand des Natterer Sees in Tirol findet man so einen Fluchtpunkt: den Secret Koi Garden. Georg Giner, für den Innovation im Tourismus mehr ist als nur ein Schlagwort, hat dort in Zusammenarbeit mit Lushna eine Glamping-Anlage geschaffen, die Minimalismus als Luxus neu denkt. Sieben unterschiedliche Tiny Houses, mit jeweils eigenem kleinen Charakter, verteilen sich rund um einen Koi-Teich, der wiederum die Inspiration für die gesamte Architektur liefert.
Architekt Peter Li?en und Marketingprofi Jaka Ažman aus Slowenien stecken hinter dem präzise geplanten Ensemble von Tiny Houses, die trotz ihrer kompakten Form maximale Erholung bieten. Eigentlich ist Reduktion hier Programm: viel Holz, große Glasflächen, wenig Ablenkung. Die umwerfende Aussicht auf die Tiroler Berge oder das dichte Grün machen digitale Reize sofort unwichtig. Als besonderes Detail stechen die kleinen PREFA-Schindeln (in P.10 Anthrazit) hervor – ihr Aufbau, sorgfältig von Hand montiert, erinnert tatsächlich ein wenig an eine Koi-Schuppenhaut. Ein schönes Bild, das gleich Lust auf einen Spaziergang am Wasser macht.
Das Handwerk, das hier sichtbar wird, hat seinen Platz verdient. Janez Kralj und sein Team zeigen, wie man mit Geduld, Feingefühl und etwas Tüftlergeist Detailreichtum entstehen lässt. Damit der Abschluss zwischen Holz und Metall an den Fassaden harmoniert und trotzdem das Wasser optimal ableitet, wurde eigens eine Schattenfuge samt schmaler Entwässerungsrinne eingeplant. Verblüffend: Die filigranen Elemente sorgen für einen Look, der modern und doch irgendwie vertraut wirkt – fast schon wie ein sehr kompakter Kathedralenbau im Grünen. Jeder Kubikmeter zählt. Und offen gesagt – was braucht man eigentlich mehr?
Hinter PREFA stecken übrigens nicht nur innovative Produktideen, sondern auch handfeste Nachhaltigkeitsziele: Bis zu 87 % Recycling-Anteil im Aluminium, Energie aus Wind, Wasser, Sonne und Biomasse sowie eine erstaunlich hohe Wiederverwertungsrate. Wer mag, liest mehr über Kreislaufwirtschaft oder bezieht gleich die Broschüre von der Webseite.
Das Glamping-Resort am Natterer See erreicht mit bewusst kleinem Fußabdruck großen Komfort und ist architektonisch eng mit der Natur und deren Vorbildern verbunden, wie der Koi-Teich zeigt. Die Vision: Erholung für Gäste, architektonische Qualität und ein nachhaltiger Ansatz – PREFAs Beitrag dazu reicht von materialschonender Produktion über Recycling bis zu klimafreundlicher Energie. Laut aktuellen Medienberichten ist dieses Konzept kein Einzelfall: Immer mehr Resorts in Alpenregionen, etwa in Südtirol oder Bayern, setzen auf Tiny Houses und nachhaltige Baumaterialien. Glamping wird als naturnaher Luxus populär, wie auch mehrere Medien hervorheben. Die Sogwirkung solcher Projekte hat zu einem Anstieg der touristischen Nachfrage in der Region geführt, die in den Berichterstattungen teils kritisch (hinsichtlich Naturbelastung) und teils als innovatives Vorzeigeprojekt (Tourismus 2.0) diskutiert wird.