Vetter baut Großproduktion für Arzneimittel in Saarlouis – Startschuss für Milliardenprojekt

Mit einem feierlichen Spatenstich beginnt Vetter den Bau seines zukünftigen Produktionszentrums in Saarlouis – ein Signal für Wachstum und neue Jobs im Saarland.

vor 55 Minuten | 2 mal gelesen

Also, Saarlouis ist jetzt plötzlich groß im Rennen, zumindest wenn man sich für Pharmazie und Industrieansiedlungen begeistern kann – und wer kann das nicht, wenn ein halbe Milliarde Euro im Raum steht? Vetter, ein Schwergewicht in der Herstellung von injizierbaren Medikamenten, hat jetzt endgültig Klartext gesprochen und mit dem Bau seiner neuen Fabrik losgelegt, gleich auf über 40 Hektar Land. Im ersten Schritt packen sie ein 50.000-Quadratmeter-Produktionsgebäude auf das Areal, samt Laboren und Lagern. Drei Reinräume für Spritzen und Vials – also für die echten Feinheiten in der Medikamentenherstellung – sind übrigens auch fest im Plan verankert. Das große Ziel? Bis 2031 will Vetter nicht nur Hightech-Arzneimittel produzieren, sondern dabei auch rund 500 Arbeitsplätze schaffen. Wenn alles so läuft wie gedacht (bei Bauprojekten eine berüchtigte Unbekannte), könnten in einigen Jahren insgesamt bis zu 2.000 Leute hier arbeiten. Für das Saarland klingt das fast nach einer kleinen industriellen Revolution. Politische Größen zeigten sich begeistert und nahmen den Anlass als Beweis für gelungenen Strukturwandel. „Hier passiert echte Transformation“, sagt Wirtschaftsminister Barke beinahe euphorisch, und Ministerpräsidentin Rehlinger sieht in Vetter einen kräftigen Hoffnungsschub für die Region. Die Verantwortlichen sind sich einig: Mit dieser Ansiedlung kann Saarlouis neue Maßstäbe im Pharmabereich setzen – und ja, die lokale Wirtschaft wird mitziehen müssen, damit daraus tatsächlich der angepeilte Zukunftsstandort wird. Kleine Randnotiz: Vetter sitzt übrigens seit 75 Jahren fest im Sattel, produziert neben Deutschland auch in Österreich und den USA, und sieht den neuen Standort als Baustein für weiter wachsende und immer komplexere Anforderungen. Ob das alles so klappt, wie es die Pressemitteilung glauben machen möchte? Die Zeit wird’s zeigen – und vielleicht noch ein paar weitere Spatenstiche.

Vetter investiert mit seiner neuen Produktionsstätte in Saarlouis eine halbe Milliarde Euro in die Pharma-Zukunft der Region. Der Bau umfasst eine riesige Anlage mit modernen Laboren und Reinräumen, die perspektivisch bis zu 2.000 Arbeitsplätze bieten könnte – ein wichtiger Impuls im laufenden Strukturwandel des Saarlandes. Experten sehen darin ein deutliches Bekenntnis zur Qualitätssicherung und zu nachhaltigem Wachstum in der deutschen Pharmabranche; einige aktuelle Berichte heben zudem hervor, dass der Flächenbedarf für innovative Produktionen auch Herausforderungen für Verkehrsinfrastruktur und regionale Zulieferer auslösen dürfte. In Kommentaren wird auf die Bedeutung solcher Industrieansiedlungen für regionale Arbeitsmärkte und auf die Risiken bei Zeit- und Budgetplanung hingewiesen. Zuletzt beleuchteten Nachrichtenportale auch, dass Vetters Engagement neue Konkurrenzen mit bereits ansässigen Pharma- und Biotech-Firmen in Deutschland wecken könnte.

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