Laut übereinstimmenden Berichten – unter anderem vom "Handelsblatt" – nehmen die geplanten Personalanpassungen beim Volkswagen-Konzern konkrete Züge an: Über 37.000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben sich bereit erklärt, im Zuge der laufenden Sparmaßnahmen aus dem Unternehmen auszuscheiden. Der Großteil dieser Bewegungen, etwa 27.000 freiwillige Austritte, soll noch in diesem Jahr erfolgen, wie ein Sprecher von VW bestätigte. Ziel des aktuellen Sparprogramms ist es eigentlich, bis 2030 etwa 50.000 Stellen in verschiedenen Bereichen – dazu zählen nicht nur VW selbst, sondern auch Tochterunternehmen wie Audi, Porsche und die digitale Sparte Cariad – abzubauen oder umzuwandeln. Rechnet man diese Zahlen, hat VW bereits rund 75 Prozent der angestrebten Stellenstreichungen vertraglich festgeklopft. Brisant: Wie das "Manager Magazin" berichtet, denkt der Vorstandschef Oliver Blume sogar über einen noch weitreichenderen Umbau nach – möglicherweise sei von bis zu 100.000 Stellen die Rede. Die Konzernleitung gibt sich indes zurückhaltend: Konkretes zu solchen Zahlen möchte sie öffentlich nicht kommentieren. Klar ist zumindest, dass eine grundlegende Neujustierung des Konzerns angestrebt wird. Ob und wie viele Arbeitsplätze tatsächlich zusätzlich wegfallen, bleibt für die Belegschaft und Branchenbeobachter vorerst offen.
Das Sparprogramm von VW schreitet schneller voran als ursprünglich geplant: Bereits 37.000 Austritte sind vertraglich gesichert, davon 27.000 noch in diesem Jahr. Das Ziel, insgesamt 50.000 Stellen bis 2030 abzubauen, ist somit zu einem großen Teil organisatorisch erledigt. In jüngsten Medienberichten wurde über die Möglichkeit spekuliert, den Abbau sogar auf bis zu 100.000 Arbeitsplätze auszuweiten, wobei der Konzern hierzu keine weiteren Details preisgeben möchte. Zusätzliche Recherche zeigt: Die Herausforderungen für die Automobilindustrie insgesamt – insbesondere durch Elektromobilität, neue Konkurrenz aus China und hohe Investitionskosten – drängen viele Unternehmen zu drastischen Sparkursen. Immer wieder ist von einer Umwandlung und nicht nur einem einfachen Stellenabbau die Rede: Arbeitsplätze verschwinden einerseits, was Unsicherheit auslöst, andererseits entstehen im technischen und digitalen Bereich der Automobilwirtschaft neue, wenn auch oftmals weniger zahlreiche Jobs. Das alles geschieht vor dem Hintergrund eines massiven Strukturwandels in der deutschen Wirtschaft, dem auch andere große Hersteller, wie Mercedes-Benz oder BMW, sich stellen müssen.