Zwei Agenturen, ein Kurs: StoryMachine bündelt Kräfte und erhält neue Führung

In Berlin schlägt die Kommunikationsbranche Wellen: StoryMachine und die Tochter StoryMachine New Classic schließen sich zu einer neuen Einheit zusammen. Unter der Leitung von Christian Stenzel als CEO will die Agentur die Grenzen von Storytelling auf allen Kanälen weiter verschieben – unterstützt durch erfahrene Profis und innovative KI. Mit diesem Schritt startet sie in eine Ära ambitionierter Kommunikationsstrategien.

08.12.25 12:46 Uhr | 104 mal gelesen

Manchmal liest man von Umbrüchen in der Branche und denkt sich: Noch so eine Fusion – das übliche Spiel. Aber in diesem Fall steckt mehr dahinter. Philipp Jessen, der bisher als Co-Gründer und Gesicht von StoryMachine galt, überreicht nach acht bewegten Jahren das operative Steuer an Christian Stenzel. Stenzel, der StoryMachine New Classic aufgebaut hat und sich auf klassische Medien fokussiert, übernimmt nun die Führung eines offenbar recht eigenwilligen Teams. Jessen blickt dankbar und auch ein bisschen nostalgisch zurück, spricht beinahe wehmütig von einer Reise, die weitergeht, nur eben anders als bisher. "Once a Machine, always a Machine" – so ein Satz bleibt irgendwie hängen. Stenzel hingegen bringt, das lässt sich zwischen den Zeilen lesen, ganz eigenen Schwung mit. Emotional, detailverliebt und überzeugt vom Wert guter Geschichten plant er, Talent und KI zu kombinieren, um echte Beziehungen zwischen Kunden und deren Publikum zu schaffen. Die Philosophie: Es geht nicht um Lautstärke, sondern um Verstandenwerden – ein Gedanke, der in der lauten Medienwelt fast schon rebellisch wirkt. Der Hintergrund: StoryMachine, gegründet 2017, ist nicht irgendeine Kommunikationsagentur. Mit einem Mix aus Journalismus, PR, Strategie und Kreativität betreut sie vom Mittelstand bis zum Großkonzern alles, was kommunikativ nach vorne will oder muss – inklusive Krisen- und Reputationsmanagement. Eigentümer bleiben die beiden Gründer, Kai Diekmann und Philipp Jessen, sowie Uwe Nickl, Christian Stenzel selbst und Michael Paustian. Die Agentur will weiterhin auf allen medialen Bühnen präsent sein, mit besonderen Ambitionen bei Innovation und Technologie. Falls jemand noch Kontakt braucht: Kathi Wörndl bleibt als Ansprechpartnerin erhalten. Soweit zum kurzen offiziellen Teil.

Die Fusion von StoryMachine und StoryMachine New Classic markiert einen zentralen Moment für die Kommunikationsbranche in Deutschland, da die Einheit sowohl die klassische als auch die digitale Kommunikation mit eigens entwickelten KI-tools stärker verzahnt. Der neue CEO Christian Stenzel, zuvor für die klassische Ausrichtung zuständig, übernimmt die Herausforderung in einer Zeit, in der Kommunikationsagenturen sich permanent wandeln müssen – insbesondere angesichts der rapide wachsenden Bedeutung von Social Media, Podcasts und datengetriebener Kommunikation. Branchenexperten betonen, dass die Kombination aus menschlicher Kreativität und Künstlicher Intelligenz zukünftig entscheidend für Sichtbarkeit und Präzision in Markenkommunikation sein wird. Laut FAZ hat der Kommunikationsmarkt aktuell einen starken Trend zu digitaler Transformation und Multiplattform-Strategien, während die taz darauf hinweist, dass der Einsatz von Künstlicher Intelligenz auch innerhalb von Agenturen kritisch beobachtet wird. Ferner berichtete die Süddeutsche, dass es für Agenturen immer wichtiger wird, individuelle Stimmen und vielfältige Perspektiven zu zeigen, um im immer diverseren Medienspektrum zu bestehen.

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