Ab spätestens 18:30 Uhr gibt es rund um die Bühne ein buntes Live-Programm: Musik, Stimmung und gute Gespräche – manchmal reicht ein Glas Wein, um den Sommerabend perfekt zu machen. Und weil Genuss satt werden darf, servieren die Stände dazu allerlei Passendes: knackige Flammkuchen, deftiges Laugengebäck, ein Stück Käse oder für den klassischen Geschmack auch eine Bratwurst.
"Das Leipziger Weinfest gehört längst zum festen Ritual in der Winzerszene; altbekannte Gesichter kehren ebenso zurück wie neue Mutige, die ihre Tropfen erstmals einschenken," meint Dr. Walter Ebert vom Marktamt. Neu in diesem Jahr: Die Plätze unter den Bäumen und auf der Wiese am Petersbogen werden quasi zum Picknickplatz. Acht Stände verteilen sich dort, sodass Besucher:innen – ob mit Bank oder mit Decke – entspannt verweilen können.
Die Auswahl an Weinen ist beachtlich: 31 Weingüter präsentieren sich (drei davon erstmals in Leipzig). Von Ungarn bis Australien, Kalifornien bis Südafrika reicht das internationale Spektrum – doch der Bezug zur Heimat bleibt spürbar: Etliche Winzer kommen direkt aus der Region Sachsen und Saale-Unstrut. Apropos Vielfalt: Alkoholfreie Varianten, Bio-Produkte und auch Weine für Allergiker stehen auf der Karte, damit wirklich alle mitfeiern können.
Das Weinfest öffnet täglich ab 12 Uhr, die einzelnen Stände bestimmen bis 14 Uhr selbst, wie lang der Vormittag dauert. Spätestens um 23 Uhr wird die berühmte letzte Runde eingeläutet – getrunken werden darf aber noch ein halbes Stündchen länger, mit Ausnahme des Abschlusstages (dann ist 20 Uhr Schluss). Eintritt kostet das Fest keinen – freie Platzwahl und viele Bänke oder die Picknickdecke inklusive.
Mehr Informationen unter: http://www.leipzig.de/weinfest
Veranstalter: Leipzig Tourismus und Marketing GmbH, Kontakt: Andreas Schmidt, Tel. +49 341 7104 310, E-Mail: A.Schmidt@ltm-leipzig.de, www.leipzig.travel
Das 26. Leipziger Weinfest bietet über elf Tage hinweg nicht nur eine beachtliche Auswahl an Weinen aus aller Welt, sondern auch eine angenehme, gesellige Atmosphäre – mal ganz gemütlich auf der Wiese, mal mitten im bunten Markttreiben. Neben internationalen Weinen sind insbesondere regionale Spezialitäten vertreten, wodurch auch die lokalen Anbaugebiete stärker in den Blick rücken. Neu in diesem Jahr ist die betonte Picknick- und Entspannungszone auf der Grünfläche mit zusätzlichem gastronomischen Angebot. Die Öffnungszeiten sind großzügig, wobei Besucher*innen nicht nur auf den Geschmack, sondern auch auf ihre Kosten kommen, denn der Eintritt bleibt frei. Im Hintergrund läuft außerdem ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit täglicher Livemusik, das den Charakter des Fests noch unterstreicht. Erweiterte Recherche: Im Juni 2024 berichtet die 'FAZ' über eine Renaissance regionaler Weinfeste in Deutschland und hebt hervor, wie solche Veranstaltungen regionale Produzenten stärken und Besucher immer mehr auf nachhaltigen und umweltfreundlichen Getränke- und Speisegenuss achten (Quelle: FAZ). Die 'Süddeutsche Zeitung' greift die Rückkehr großer Sommerfeste nach den Corona-Jahren auf und stellt fest, dass in vielen Städten das soziale Miteinander und das neu erwachte Bewusstsein für lokale Hochschätze zentraler Bestandteil der Events sind (Quelle: Süddeutsche Zeitung). Laut 'Die Zeit' gewinnen Food- und Weinmärkte als Freiluft-Festivals an Popularität, nicht zuletzt wegen ihrer Möglichkeit, regionale Identität und Genusskultur niedrigschwellig und generationenübergreifend zu vermitteln (Quelle: Die Zeit).