Argentinien ringt England nieder und folgt Spanien ins WM-Endspiel

Im zweiten Halbfinale der WM 2026 setzte sich Argentinien spät und dramatisch mit 2:1 gegen England durch.

15.07.26 23:25 Uhr | 3 mal gelesen

Argentinien hat es geschafft – und das in buchstäblich letzter Sekunde. Lautaro Martinez köpfte in Minute 92 den Siegtreffer, nachdem zuvor schon einiges an Dramatik über die Bühne gegangen war. Die Engländer machten früh Druck, das hohe Pressing zwang die Südamerikaner zu Fehlern, der Ball lief selten ruhig. Die Partie war – wie es sich für ein WM-Halbfinale gehört – umkämpft, vollgepackt mit kleinen Fouls, Diskussionen, Scharmützeln. Halbzeit, keine Tore, aber jede Menge Adrenalin. Kurz nach Wiederbeginn dann die kalte Dusche für Argentinien: Gordon steht am langen Eck goldrichtig und schiebt ein, nach einer schnellen Kombination, wie man sie aus dem englischen Fußball-Lehrbuch kennt. Was folgte, war ein Wechselbad: Argentinien wirbelte, wechselte, probierte – und wurde durch Enzo Fernández’ Fernschuss in Minute 85 endlich belohnt. Dann das Chaos, Unruhe auf dem Feld, und schließlich die Szene: Ecke argentinisch, Pickford kommt raus, Martinez schraubt sich hoch – 2:1! England bleibt nun ‚nur‘ das Spiel um Platz drei mit Frankreich. Argentinien trifft am Sonntag auf Spanien. Wer auch immer das Finale gewinnt, es wird ein Fest. Oder, um es anders zu sagen: Das ist Fußball, wie ihn nur eine WM schreiben kann.

In einem packenden und emotional aufgeladenen Halbfinale schlug Argentinien die englische Mannschaft mit 2:1 – das entscheidende Tor fiel erst tief in der Nachspielzeit. Die Partie war geprägt von Taktik, Nervosität und vielen kleineren Fouls, wobei zunächst England durch Gordon in Führung ging. Argentinien drehte das Spiel in den Schlussminuten mit Toren von Fernández und Martinez und steht nun verdient im WM-Finale gegen Spanien. Besonders auffällig war, dass Argentinien trotz englischer Dominanz über weite Strecken eine bemerkenswerte mentale Widerstandskraft zeigte und durch geschickte Wechsel und späten Offensivdrang England am Ende auskonterte. Laut internationalen Medien wurde das Match als eines der intensivsten Halbfinals der letzten Jahre bewertet, wobei der Fokus auf Taktik und Physis genauso groß war wie auf Emotion und die berühmten, kleinen Momente, die das Spiel entschieden. Zudem zeigt sich erneut, wie eng und unberechenbar der moderne Spitzenfußball auf diesem Niveau geworden ist – viele Experten waren sich einig, dass beide Teams ein Finalticket verdient gehabt hätten.

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