BAuA richtet Fokus neu aus: Fünf Richtungsweiser für Arbeit & Forschung bis 2029

Dortmund – Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat soeben in ihrem Magazin die Marschroute für die kommenden Jahre vorgestellt: mit klar abgesteckten strategischen Feldern, die von Forschung über Beratung bis hin zum Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse reichen. Die Schwerpunkte sollen die Arbeitswelt und den Gesundheitsschutz in Deutschland nachhaltig prägen.

heute 10:59 Uhr | 5 mal gelesen

Die BAuA schlägt für die Zeit von 2026 bis 2029 erstmals ein Gerüst aus fünf übergeordneten Handlungsfeldern ein – darunter etwa die systematische Analyse von Veränderungen in der Arbeitswelt, die Weiterentwicklung sicherer und gebrauchstauglicher Produkte sowie das Eintreten für gesunde und human gestaltete Arbeitssysteme. Interessant: Im Bereich Gesundheitsförderung liegt das Augenmerk auf dem Projekt 'Stay at Work', da nach wie vor ein erheblicher Teil der Beschäftigten trotz gesundheitlicher Probleme weiterarbeitet. Daraus leitet die BAuA Empfehlungen für betriebliche Prävention und Maßnahmen ab, die Arbeitnehmer:innen dabei unterstützen, im Erwerbsleben zu bleiben – sogar, wenn die gesundheitlichen Voraussetzungen kriseln. Ergänzt wird dieser inhaltliche Rahmen durch aktuelle Infos zur Veranstaltungsreihe 'Dresdner Treffpunkt', Einblicke in die Strategie der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz bis 2034 sowie einer neuen Ausstellung der DASA rund um das Thema Schlaf. Die gesamte Ausgabe der baua: Aktuell 1-2026 gibt es nun in frischem Erscheinungsbild online als PDF zum kostenlosen Download – was der Reichweite solcher Berichte sicher hilft.

Die BAuA richtet in der neuen Programmperiode 2026–2029 ihre Arbeit erstmals gezielt entlang fünf strategischer Leitlinien aus, wobei jedes Handlungsfeld ein konkretes Vorzeigeprojekt bekommt – etwa zur Stärkung von Gesundheitskompetenz und Arbeitsfähigkeit. Gerade das Thema des Arbeitsplatzverbleibs trotz gesundheitlicher Beeinträchtigungen gewinnt angesichts älter werdender Belegschaften weiter an Gewicht; flankiert werden diese Schwerpunkte von vielfältigen Transfer- und Beteiligungsangeboten wie dem 'Dresdner Treffpunkt' sowie europäischen Initiativen zur Prävention und Sicherheit. Aktuelle professionelle Debatten rund um Arbeitswelt, Digitalisierung, Schlaf und mentale Gesundheit werden dabei nicht ausgespart – das Arbeits- und Forschungsprogramm ist damit ein Spiegel der Herausforderungen im modernen Berufsleben. Die Bedeutung von Schlaf für die Arbeitsfähigkeit, wie sie etwa in der neuen DASA-Ausstellung aufgegriffen wird, rückt immer stärker in den Fokus von Wissenschaft und betrieblichen Präventionsstrategien. Auf den Webseiten führender Nachrichtenseiten finden sich zu den Themen Digitalisierung der Arbeitswelt, betriebliche Gesundheitsförderung sowie neue Präventionsstrategien zahlreiche aktuelle Artikel. Hier ist eine Zusammenfassung der drei längsten Fundstücke:

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