Bayerns Serienliebling kehrt zurück: 'Himmel, Herrgott, Sakrament' startet in die zweite Staffel
München – Niemand hätte wohl geahnt, dass die bayerische Serie ‚Himmel, Herrgott, Sakrament‘ im BR so durch die Decke gehen würde: Mit unglaublichen Quoten und über einer Million Zuschauenden hat sie im Freistaat eingeschlagen. Jetzt geht das Erfolgsrezept, in dem Pfarrer Reiser (Stephan Zinner) mit Lisa Kirchberger (Anne Schäfer) nicht nur die Herzen, sondern auch den Klerus in Aufregung versetzt, in die nächste Runde. Wer dachte, Religion wäre langweilig, hat diese turbulente Liebesgeschichte wohl noch nicht gesehen!
heute 14:33 Uhr | 2 mal gelesen
Bild: BR: Endlich heißt es wieder "Himmel, Herrgott, Sakrament" - Der Publikums-Hit aus Bayern startet in die zweite Staffel presseportal.de
Kaum jemand bringt bayerische Lebensart so schnörkellos auf den Schirm wie Franz Xaver Bogner – apropos, auch diesmal sitzt er wieder fest im Regiesattel. Neben Zinner und Schäfer geben sich in der zweiten Staffel alte Bekannte wie Erwin Steinhauer oder Sigi Zimmerschied die Ehre. Ja, und es gibt wieder sechs Folgen, frisch gestreamt ab Gründonnerstag 2026 in der ARD-Mediathek. Im linearen Fernsehen kann man's ab 10. April 2026 jeweils freitags, in Doppelfolgen, verfolgen. Inhaltlich? Tja, da überschlagen sich die Ereignisse: Reiser will weder seinen Talar noch seine Liebe zu Lisa ablegen, bringt damit Kardinal Brunnenmayr auf die Palme und mischt sich weiter in die Sorgen seiner Gemeinde. Da werden syrische Geflüchtete aufnehmen oder Ex-Kriminellen eine zweite Chance gegen die spitzen Zungen im Dorf verteidigt. Ganz nebenbei legt Lisa einen Skandal in der Kirchenführung frei, bei dem die Glaubenshüter ganz schön ins Schwitzen geraten. Und am Ende drängt alles nach Rom – wohin sonst? Die Besetzung bleibt ebenso stark wie vielfältig und die Satire folgt dem echten Leben: manchmal chaotisch, oft berührend, selten lehrbuchartig.
Die bayerische Serie 'Himmel, Herrgott, Sakrament' erlebt eine furiose Fortsetzung mit ihrer zweiten Staffel und baut dabei auf die Erfolgszutaten der ersten Folgen: pointierte Gesellschaftssatire, gewitzte Dialoge und viel Lokalflair. Dabei wird das Dauerthema Kirche und Priestersein mit modernen Konflikten wie gleichgeschlechtlicher Liebe und gesellschaftlicher Integration gemischt – ein durchaus mutiger Zug im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, der auch von anderen Medien als frischer Wind im deutschen Serienkosmos gelobt wird. Hintergrundinfos zeigen außerdem: Die Serie entsteht unter Mitwirkung des BR, ORF und verschiedener Produktionsfirmen, von denen die Förderung aus Bayern eine zentrale Rolle spielt.