Für Marco Mapelli ist die DTM ein neues Kapitel, auch wenn er auf den deutschen Rennstrecken kein Unbekannter ist – im ADAC GT Masters hat er mehrfach gewonnen. Besonders spannend: Als Werksfahrer war Mapelli direkt an der Entwicklung des neuen Lamborghini Temerario GT3 beteiligt und bringt so technisches Insiderwissen mit ans Steuer. Er beschreibt die neue Aufgabe als echten Lebenstraum und hebt das besondere Teamgefühl bei Abt hervor: "Das Engagement von jedem Einzelnen ist deutlich spürbar. Dadurch wächst mein eigener Ehrgeiz, das Maximum herauszuholen."\n\nLuca Engstler, der seit dem vergangenen Jahr in der DTM fährt, sieht sich selbst noch in der Lernphase, fühlt sich aber der Aufgabe gewachsen. Die Verbindung zum Team ist für ihn persönlich: Schon als Kind fuhr er täglich am Firmensitz von Abt vorbei – so schließt sich jetzt ein Kreis. "Natürlich ist nicht alles von Beginn an vertraut, aber ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam viel erreichen können. Wichtig ist, sich von Rückschlägen nicht direkt aus dem Rhythmus bringen zu lassen und konstant Punkte zu sammeln", erklärt Engstler.\n\nAuch Teamchef Thomas Biermaier ist voller Vorfreude. Erste gemeinsame Schritte hätten gezeigt, dass Mapelli und Engstler sowohl sportlich als auch menschlich sehr gut zum Abt-Spirit passen. Das Ziel ist klar umrissen: Zurück an die Spitze. Mit der neuen Fahrerpaarung und dem Temerario bleibt das Team seinem Erfolgswillen treu – und zielt auf weitere Trophäen ab.
Abt Sportsline nimmt mit dem Lamborghini Temerario GT3 und zwei neuen Werksfahrern Kurs auf die DTM-Saison 2026. Marco Mapelli bringt nicht nur internationale Erfahrung, sondern auch technisches Wissen aus der Entwicklungsarbeit mit, während Luca Engstler als aufstrebendes Talent mit lokalem Bezug das Team emotional bereichert. Experten aus der Motorsportszene sehen die Partnerschaft zwischen Abt und Lamborghini als stärkend für das Team, vor allem da 2026 ohnehin große Umbrüche in Teams und Wagen anstehen, was zusätzlichen Wettbewerbsdruck schafft – und damit Chancen für eingespielte, innovative Konstellationen. Die DTM steht generell vor einem Wandel, mit verstärktem Hersteller-Engagement und neuen Regularien, die zum Teil auf nachhaltigere Technologien setzen; dies drückt sich auch in Partnerschaften wie der von Abt und Lamborghini aus, die der Serie frischen Schwung verleihen. Laut aktuellen Berichten auf t3n.de und The Local Germany nimmt das Interesse an der DTM und ihren Teams wieder zu – was auch an neuen Fahrzeuggenerationen und spannenden Fahrerkonstellationen liegt.