Belgien ließ im finalen Gruppenspiel gegen Neuseeland von Beginn an keine Zweifel an den eigenen Ambitionen. Bereits zur Pause lagen die "Roten Teufel" – nicht gerade zierlich, das Bild – nach Leandro Trossards Treffer (28.) verdient in Führung. Nach dem Wechsel zogen die Belgier, als hätten sie noch einen Espresso mehr intus, das Tempo weiter an: Trossard erneut (50.) und De Bruyne mit einem trockenen Abschluss (67.). Zwar verkürzte Elijah Just überraschend per Konter kurz vor Schluss, aber Romelu Lukaku hatte die passende Antwort parat. Der eingewechselte Saelemaekers traf obendrauf in der Nachspielzeit zum Endstand.
Parallel machte Ägypten in Vancouver erstmal kurzen Prozess: Mahmoud Saber besorgte das schnelle Führungstor. Doch der iranische Außenspieler Ramin Rezaeian zeigte postwendend, dass der Abend nicht nach afrikanischem Drehbuch verlief. In der Folge verflachte das Spiel – erst am Ende wurde es durch ein aberkanntes Treffer des Iran kurz turbulent.
Belgien schließt die Gruppe G nun auf dem ersten Platz ab und spielt am Mittwoch gegen einen Gruppendritten. Ägypten bekommt es – auch ein bisschen kurios – am Freitag mit Australien zu tun. Für den Iran bleibt das Zittern um den Achtelfinal-Einzug. Neuseeland packt mittlerweile die Koffer.
Belgien überzeugt zum Abschluss der Gruppe G bei der Fußball-WM mit einem 5:1-Sieg gegen Neuseeland und macht damit das Rennen um den Gruppensieg klar. Ägypten hätte mit einem eigenen Sieg gegen den Iran die Gruppe entscheiden können, kommt aber nicht über ein 1:1 hinaus und zieht als Zweiter ins Achtelfinale ein. In den letzten 48 Stunden gab es viel Medieninteresse an Belgiens starker Offensive und Ägyptens verpasster Chance, wobei Experten vor allem Trossards Leistung sowie die taktische Vorgehensweise bei den knappen Spielen hervorhoben. Laut aktuellen Berichten war der Schlüssel zum Erfolg der Belgier die bessere Raumaufteilung und die individuelle Klasse von De Bruyne und Trossard, während Ägypten vor allem in der Defensive nachließ. In sozialen Netzwerken und Medien wird diskutiert, ob der Iran das notwendige Niveau für die nächste Runde besitzt, während Neuseelands Fehlstart Konsequenzen für den Trainer nach sich ziehen könnte.