Die Floristik ist weiblich. Über 90 Prozent der selbstständigen Florist*innen in Deutschland sind Frauen – das ist beachtlich und in kaum einer anderen Branche so ausgeprägt. Vielleicht liegt gerade darin eine besondere Kraft, sich am Internationalen Frauentag nicht einfach nur mit Blumen abzugeben, sondern die Geste bewusst als politisches und gesellschaftliches Zeichen zu nutzen. Und ganz ehrlich, wie oft wurden diese Steinfiguren im Park einmal wirklich beachtet? Ab dem 1. März 2026 werden in mehreren deutschen Städten – etwa Berlin, Hamburg, München und Erfurt – Denkmäler von Frauen mit üppigen Sträußen und Kränzen gestaltet. Blumen drücken Weichheit, aber auch Widerstandskraft aus: Ein Strauß vor der Statue wird so zur Liebeserklärung und politischen Botschaft zugleich. Nico Lamprecht von Fleurop findet: Blumen sind eben alles andere als nebensächlich – sie stehen für Respekt, Stärke, Mut und Zusammenhalt, gerade am Frauentag. Es geht aber nicht bloß um Symbolik: Die Aktion macht auch die Leistungen und Lebenswege weiblicher Vorbilder buchstäblich sichtbar, mitten im öffentlichen Raum. Schön kuriose Fußnote: Die Fleurop AG, ausgerechnet von einem Mann gegründet, hat mit lokalen Fachgeschäften heute ein globales Netzwerk – und das alles begann mit der simplen, aber genialen Idee, dass der Florist, nicht der Strauß, reisen sollte.
Fleurop setzt 2026 erneut ein Zeichen zum Internationalen Frauentag, indem in etlichen Städten Deutschlands Denkmäler weiblicher Persönlichkeiten mit Blumen geschmückt werden. Der Hintergrund: Die Floristikbranche ist eine der frauenstärksten Gewerbezweige Deutschlands, weshalb lokale Floristinnen und Floristen mit der Aktion die Leistungen und Verdienste von Frauen betonen und ins Bewusstsein rücken möchten. Im aktuellen gesellschaftlichen Diskurs verweisen mehrere Medien auf eine neue, stärkere Sichtbarkeit feministischer Themen, Streiks und Demonstrationen zum Frauentag sowie auf die Diskussion über dauerhafte Gleichstellung – 2024 gaben unter anderem taz und Zeit Einblicke in Forderungen nach Paritätsgesetzen und mehr Schutz weiblicher Arbeitskräfte: Die Aktion von Fleurop findet hier als kreativer und emotionaler Beitrag zur Sichtbarmachung weiblicher Leistungen besondere Beachtung.