Die Bundesregierung beschreibt die Lage in Venezuela als hochkomplex und setzt auf eine rasche Rückkehr zu demokratischen Strukturen. Dabei machen offizielle Stimmen keinen Hehl daraus, dass sie einen Machtwechsel nur dann begrüßen, wenn daraus ein stabilerer Staat mit legitimer Regierung hervorgeht. Nach aktuellen Medienberichten gibt es jedoch noch viele Fragezeichen: Der Militäreinsatz der USA stößt international teils auf Besorgnis, und demokratische Prozesse könnten inmitten dieser Unruhe leicht aus dem Blick geraten. Zudem diskutiert die EU momentan, wie sie sich zu dem Umsturz positionieren soll, wobei jedoch weiterhin eine friedliche Lösung und der Dialog mit allen Akteuren im Fordergrund stehen. Laut einer Analyse der "Süddeutschen Zeitung" drohen in Venezuela chaotische Verhältnisse, falls es keinen klaren und inklusiven Fahrplan für Wahlen gibt. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" ergänzt, dass die aktuelle Lage vor Ort angespannt bleibt und die internationale Gemeinschaft zwischen Hoffnung und Skepsis bezüglich des geplanten Neuanfangs schwankt.