CDU-Politiker Hardt setzt auf deutschen Sitz im UN-Sicherheitsrat

Kurz vor der Abstimmung um einen nicht-ständigen Sitz im Sicherheitsrat zeigt sich der außenpolitische Sprecher der CDU, Jürgen Hardt, optimistisch für die deutsche Kandidatur.

02.06.26 15:00 Uhr | 11 mal gelesen

Deutschland stemmt sich nach Kräften für die Vereinten Nationen und die weltweite Ordnung“, sagt Jürgen Hardt laut 'Rheinischer Post' – ein Statement, bei dem man zwischen Stolz und Pflichtbewusstsein schwankt. Weltweit erfahre diese Haltung, so Hardt, große Wertschätzung, auch wenn Wien als UN-Standort Österreich Gewicht verleiht und dessen Gegenkandidatur überraschend schlagkräftig macht. Dennoch äußert Hardt vorsichtig, fast beiläufig anmutend: „Ich gehe davon aus, dass sich unsere Bewerbung durchsetzen kann.“ Also wieder einmal: Die Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York steht auf der Matte. Am Mittwoch geht's rund: Es steht nicht weniger als die Vergabe der nicht-ständigen Sitze für den Sicherheitsrat an, und Deutschland konkurriert innerhalb der westeuropäischen Gruppe mit Portugal und Österreich – aber, klar, der Platz reicht längst nicht für alle. Ein klassischer Fall von Hoffnung, Kalkül und ein wenig Nervosität, der vielen Beteiligten anzumerken ist.

Sowohl die deutsche Außenpolitik als auch die diplomatischen Beziehungen Deutschlands sind aktuell von einer intensiven Werbekampagne für den Sitz im UN-Sicherheitsrat geprägt. Medien berichten, dass sich Deutschland auf seine Erfahrung und sein Engagement für multilaterale Lösungen stützt, um andere Staaten von seiner Kandidatur zu überzeugen – ein ziemliches Spitzenspiel, da Österreich und Portugal ebenfalls solide Argumente ins Feld führen. Während die Entscheidung noch aussteht, wird in internationalen Kreisen die Rolle Deutschlands als Vermittler und Verfechter einer regelbasierten Ordnung sowohl geschätzt als auch kritisch beäugt. Zusätzliche Recherche: Deutschland wird als stabiler Unterstützer der UN aufgefasst und bringt bei seiner Kandidatur eine deutliche Betonung auf Klima, Frieden und Sicherheit ein. Österreich argumentiert hingegen mit der Bedeutung Wiens als Standort zahlreicher UN-Organisationen, was manchen Delegationen als Plus gilt. Das Ringen um die Sitze verdeutlicht die Konkurrenz, aber auch die Notwendigkeit, für internationale Diplomatie Gesicht zu zeigen. Die ersten Reaktionen deuten auf knappe Mehrheiten hin, wobei Deutschland auf seine breite Unterstützung innerhalb Europas setzt.

Schlagwort aus diesem Artikel