Chuck Norris verstorben: Hollywood verliert eine Legende

Actionikone Chuck Norris ist tot. Im Alter von 86 Jahren starb der Schauspieler und Kampfsportler bereits am Donnerstag, wie seine Angehörigen am Freitag bekanntgaben.

heute 15:41 Uhr | 1 mal gelesen

In einer kurzen Nachricht wandte sich Chuck Norris' Familie an die Öffentlichkeit: "Wir bitten um Verständnis, dass wir Details bewahren möchten. Aber Sie sollen wissen, er ist ruhig und geborgen im Kreis seiner Liebsten eingeschlafen." Weiter schrieben die Hinterbliebenen: "Die Welt sah in ihm den stahlharten Helden, Superstar und Vorbild – für uns war er einfach unser Fels, ein liebevoller Partner, Vater, Opa und Bruder. Chuck lebte mit tiefem Vertrauen, Willenskraft und hingebungsvoller Liebe zu seinen Menschen. Mit seiner Disziplin und seinem Herz hat er weltweit Spuren hinterlassen – viel mehr als nur in Hollywood." Norris wurde vor allem für Rollen eisenharter Einzelgänger berühmt. Internationale Aufmerksamkeit bekam er als Kontrahent von Bruce Lee in 'Die Todeskralle schlägt wieder zu' (1972), durch die Actionfilm-Trilogie 'Missing in Action' (1984–1988) und seine Paraderolle als texanischer Gesetzeshüter in 'Walker, Texas Ranger' (1993–2001), wobei er auch als Produzent tätig war. Nach fast einem Jahrzehnt Leinwandpause kehrte er nochmals 2012 für die Söldner-Action 'The Expendables 2' ins Kino zurück. Unvergessen: Ab den 2000ern wurde Norris durch die augenzwinkernden 'Chuck Norris Facts' im Internet regelmäßig Teil weltweiter Memes – der Mythos, der alles kann und jedem Gegner überlegen ist.

Chuck Norris, eine Symbolfigur für Durchhaltevermögen und martialische Leinwand-Action, ist im Alter von 86 Jahren verstorben. Er prägte Generationen mit Rollen, die konsequent den einsamen Helden in oft rauer Umgebung darstellten – etwa als Bruce Lees Gegenüber oder als 'Walker, Texas Ranger'. Norris blieb nicht nur als Schauspieler im Gedächtnis, sondern auch durch seine ambivalente Karriere als internationales Internetphänomen und Werbepartner bekannter Marken; zuletzt engagierte er sich mit seiner Frau stark für wohltätige Projekte in den USA und setzte sich für soziale Themen wie das Schulprogramm 'Kickstart Kids' ein, das Jugendlichen Disziplin und Selbstbewusstsein vermittelt. Neue Nachrufe befassen sich damit, wie Norris als republikanischer Aktivist in den USA von der Unterhaltungsbranche zunehmend Abstand nahm und sich stattdessen verstärkt religiösen sowie konservativen Bewegungen widmete. Kontroversen um seine politischen Einstellungen und Aussagen zu gesellschaftlichen Themen begleiteten seine späten Jahre. Dennoch bleibt sein Einfluss auf Martial-Arts-Filme und Popkultur unbestritten.

Schlagwort aus diesem Artikel