Jahresbilanz 2025
2025 hat KSB ordentlich nachgelegt: Fast 3,2 Milliarden Euro neuer Aufträge (plus 2,9 Prozent), ein Umsatz von etwas über 3 Milliarden Euro (plus 2,3 Prozent) und ein gestiegenes EBIT auf 252 Millionen Euro. Richtig durchgeschlagen haben dabei vor allem die Aufwände für die SAP-Systemumstellung – fast 27 Millionen Euro, die dennoch eine solide Rendite von 8,3 Prozent übrig ließen. Besonders das Pumpengeschäft trug zum Höhenflug bei.
Investitionen
Mit Investitionsausgaben von etwa 180 Millionen Euro zeigt KSB, wie ernst es dem Unternehmen mit Zukunft und Wachstum ist – wobei der Fokus eindeutig auf Europa, aber auch auf Amerika und Asien lag.
Aktie und Ausschüttung
Unterm Strich standen 166 Millionen Euro Gewinn – Grund genug, die Dividende stabil bei rekordverdächtigen 26,50 Euro (Stämme) und 26,76 Euro (Vorzugsaktien) zu belassen. Shareholder durften sich freuen, als im Herbst sogar die Stammaktie über die 1.000- Euro-Hürde sprang.
Wahlen im Aufsichtsrat
Professorin Corinna Salander und Gabriele Sommer wurden erneut ins Kontrollgremium gewählt, das weiterhin vier Frauen und acht Männer zählt – ein Signal an Kontinuität und eine Prise Diversität.
Vorsichtiger Start ins Jahr 2026
Anfang 2026 dämpften Unruhen im Nahen Osten die Stimmung. Ein Großauftrag ließ die Bestellungen deutlich steigen, aber der Umsatz bewegte sich nur wenig und das Ergebnis blieb unter Vorjahr. Die Weltlage bleibt herausfordernd, das Unternehmen setzt dennoch auf Fokussierung und einen optimistischen Blick nach vorn.
KSB ist mit weltweit rund 16.800 Mitarbeitern einer der wichtigsten Player für Pumpen und Armaturen, präsent in zahlreichen Ländern.
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KSB hat im Geschäftsjahr 2025 trotz widriger wirtschaftlicher und geopolitischer Umstände neue Rekorde bei Auftragseingang und Umsatz gesetzt. Das Unternehmen investierte kräftig, vor allem in europäische Standorte, und erzielte eine solide Rendite – allerdings auch durch einmalige Aufwände wie die SAP-Umstellung belastet. Für 2026 zeigt sich KSB vorsichtig, denn geopolitische Konflikte sowie die allgemeine Marktlage, speziell auch in Schlüsselregionen wie China und den USA, hinterlassen Spuren und sorgen für Zurückhaltung im Ausblick. Aktuelle Recherche ergibt: Die gesamte deutsche Industrie sieht sich weiterhin mit einem schwachen internationalen Geschäft konfrontiert, wobei der Maschinenbau als Herzstück der Exportwirtschaft laut Handelsblatt für 2024/2025 nur verhalten optimistisch bleibt. In KSBs Umfeld werden zudem Digitalisierung und Nachhaltigkeit zunehmend wichtige Faktoren – so setzen immer mehr Firmen in der Branche auf Transformation und Automatisierung, aber auch auf resilientere Lieferketten (FAZ, t3n). Der Druck auf Unternehmen wächst parallel zu den Risiken durch globale Umbrüche, Lieferengpässe und geopolitische Unsicherheiten. Spezifische News zu KSB zeigen, dass das Unternehmen durch Investitionen zukunftsfähig bleibt, sich aber auf unbeständiges Terrain einstellt.