Der lange Anlauf zum eigenen Buch: Wenn Mütter den Schreibblock erleben

Wien – Es gibt sie an jeder zweiten Kaffeetafel: Mütter, Omas, Tanten, die davon träumen, ihr Leben oder ihr gesammeltes Wissen aufzuschreiben. Und doch bleibt es meist beim Wunschdenken. Selbst mit Motivationsschüben vor Muttertag, wenn Zeitdruck und die leise Frage 'Wer will das lesen?' zuschlagen, stagniert das Projekt schnell. Genau hier kann professionelle Schreibunterstützung neue Wege ebnen – vielleicht sogar per Gutschein zum Fest.

heute 09:45 Uhr | 3 mal gelesen

Wien – In Wohnzimmern, zwischen Kinderfotos und alten Briefen, sitzt irgendwo immer eine Mutter, die davon träumt: "Einmal das alles aufschreiben. Nur für mich, vielleicht für die Enkel, vielleicht für die Welt." Egal, ob es um eine turbulente Lebensgeschichte, Erinnerungen an verschrobene Jugendjahre auf dem Land oder ein dickes Kochbuch geht – der Wunsch, all das zu Papier zu bringen, ist weitverbreitet. Doch die Realität? Oft werden die ersten Seiten geschrieben, dann bleibt wieder alles liegen. Zeitnot, zu viel Selbstkritik, Technikfrust – es gibt Dutzende Gründe, warum das geplante Buchprojekt im Notizbuchdschungel versandet. Die berüchtigte innere Stimme säuselt: "Niemand will das lesen. Was, wenn es nichts wert ist?" Klingt traurig, ist aber menschlich. Genau hier schiebt professionelle Schreibbegleitung den alten Motor wieder an. Schriftsteller und Ghostwriter Alois Gmeiner sagt offen: "Wer jemanden an seiner Seite hat, läuft weniger Gefahr, mitten im Prozess wieder aufzugeben." Gmeiner ist seit dreißig Jahren Ghostwriter und Schreib-Coach, und wenn man ihm zuhört, hört sich Buch-Coaching an wie ein geführter Aufstieg: Mal wird etwas geschoben, mal angefeuert, manchmal wird gewartet, bis wieder Luft da ist. "Talent fehlt fast nie. Es ist die Durststrecke mittendrin, die viele zum Umkehren verleitet. Zusammen klappt es besser – und irgendwie schafft es fast jede*r aufs Gipfelfoto." In der Praxis heißt das: Videotreffen, ehrliches Feedback, Motivation oder ein kurzes Korrektiv, wenn Selbstzweifel lauter werden. Niemand muss alle Verlagskniffe oder den Satzspiegel erfinden – das kommt mit Erfahrung. Und mit Zwischenrufen wie: "Meist hilft ein Spaziergang mehr als panisches Tippen!" Am Ende bleibt die Aufgabe, aus dem Manuskript ein Buch zu machen: Verlag anschreiben, Selfpublishing, Werbetrommel rühren. Für viele das größte Rätsel. Ein Coach kann auch hier den Abgrund überspannen. Für ganz Mutige gibt’s den Weg per Muttertags-Gutschein: Ein Gespräch (kostenlos) zum Reinschnuppern, regelmäßige Begleitung, Hilfe bei jedem Schritt Richtung Veröffentlichung. Es gibt Gutscheine für jede Lebenslage – warum nicht auch für den eigenen Roman? Denn manchmal braucht es nicht mehr als jemanden, der an einen glaubt und immer wieder sagt: "Du schaffst das." Eben menschliche Unterstützung.

Viele Frauen tragen die Idee eines eigenen Buches in sich, stoßen im Alltag jedoch auf zahlreiche innere und äußere Hindernisse – von mangelnder Zeit über Selbstzweifel bis zu Angst vor dem Scheitern oder technischen Problemen. Experten wie Alois Gmeiner setzen an diesen Punkten an und bieten persönliche Begleitung, Feedback und psychologische Unterstützung auf dem Weg vom ersten Entwurf bis zur Veröffentlichung. Neuere Artikel belegen zudem, dass sich der Buchmarkt verändert: Selfpublishing wird immer populärer, während klassische Verlage strenger auswählen – daher wächst die Bedeutung von individueller Autor*innenförderung und gezieltem Coaching.

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