Die sogenannte 'Entlastungsprämie' von 1.000 Euro ist nun offiziell beerdigt – besonders nach kritischer Zurückweisung durch den Bundesrat, auch einige Landesregierungen hatten kräftig dagegen gehalten. Stattdessen richtet die Regierung ihr Augenmerk auf tiefgreifende Reformprojekte: Steuersystem, Arbeitsmarkt, Renten sowie den berüchtigten deutschen Bürokratiedschungel sollen nun möglichst übergreifend verhandelt werden. Neu ist, dass dazu auch erstmals auf einen intensiven Dialog mit Sozialpartnern gesetzt wird, um vielleicht langanhaltende Blockaden zu lösen und mehr gesellschaftliche Akzeptanz für unbequeme Entscheidungen zu schaffen. In den letzten 48 Stunden haben zahlreiche Nachrichtenportale über die aktuelle Entwicklung berichtet. Auf taz.de wird thematisiert, wie die Abschaffung der Entlastungsprämie bei betroffenen Arbeitnehmergruppen für Enttäuschung und Frust sorgt. Deutschland.de analysiert, inwiefern die geplanten Reformpakete Risiken für die Stabilität der sozialen Sicherungssysteme bergen. Spiegel.de liefert einen ausführlichen Hintergrund über die Hintergründe der Koalitionsentscheidung und erläutert die nächsten Schritte der Bundesregierung im Reformprozess.
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