Katharina Dröge, eine der zentralen Köpfe der Grünen im Bundestag, hat auffallend deutlich Zweifel angemeldet, ob die aktuelle Koalition bis zum Ende der Legislaturperiode hält. Ihr Fokus richtet sich dabei auf Kanzler Merz und dessen, wie sie es nennt, ineffektive und konfrontative Amtsführung. Die Folge, so Dröge, sei eine zunehmende Instabilität innerhalb der Regierung, die potenziell sogar demokratische Prinzipien gefährden könne. Aktuelle Berichte in deutschen Medien greifen diese Debatte auf – tatsächlich herrscht in weiten Teilen des politischen Spektrums eine wachsende Unsicherheit über den Zustand der Koalition. In den letzten Tagen wurde über interne Querelen, Personalfragen und die Debatte um die richtige inhaltliche Schwerpunktsetzung berichtet. Insbesondere die Frage, ob und wie unterschiedliche Parteiflügel zur Zusammenarbeit zu bewegen sind, nimmt dabei breiten Raum ein. Und: Die Diskussion um Merz’ Führungsstil, Entscheidungsfreude und Teamfähigkeit ist längst kein rein grünes Thema mehr – auch innerhalb der Koalition selbst werden diese Punkte mittlerweile öffentlich diskutiert.
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