Wer an Mallorca denkt, denkt meist an türkisblaues Wasser, Sangria aus Eimern und laute Musik vom Ballermann – aber diese Dokusoap wagt einen anderen Blick. Im Mittelpunkt stehen fünf Frauen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, und die jede für sich versucht, auf dieser sagenumwobenen Ferieninsel ein Stück vom Glück zu erobern. Da wäre Rossitza, die nach einer Scheidung den Immobilienmarkt im Luxussegment aufmischen will. Malin, Partyschlagersängerin mit großem Lampenfieber, träumt davon, am Ballermann den Sommer ihres Lebens zu singen – und irgendwann auch in den deutschen Charts aufzutauchen. Natalie, einst im Glück mit ihrem Ehemann, steht nach dessen Tod plötzlich als Künstlerin, Mutter und Überlebenskünstlerin allein da und will trotzdem alles zusammenhalten. Während Wedding-Plannerin Annika für andere an Traumhochzeiten feilt, hadert sie selbst mit dem eigenen Liebesglück. Und dann ist da noch Johanna, die als Concierge im Hintergrund alles dafür gibt, dass die Inselgäste bei ihrer Ankunft Luxus pur erleben – auch wenn ihr Privatleben manchmal auf der Strecke bleibt.
Manchmal ist es pure Euphorie, manchmal ein Sturzflug ins Ungewisse – Erfolg hier zu finden, ist eine Mischung aus Kampf, Charme und fast schmerzhafter Sehnsucht nach Selbstverwirklichung. Ab dem 24. März 2026 gibt es die komplette sechsteilige Reihe (je 45 Minuten) in der ARD Mediathek; im SWR werden die Folgen als Doppelpacks jeweils ab 23:50 Uhr am 13. und 20. April ausgestrahlt. Eine Produktion, bei der Spiegel TV und Autentic für den SWR und den NDR zusammengearbeitet haben. Vielleicht sieht man sich ja – im Traum hinter die Kulissen blickend – irgendwo zwischen Sandstrand und Event-Limousine.
Mehr Infos und Fotos gibt es übrigens auf der Presseseite sowie im SWR-Pressedossier.
Die neue Dokumentarserie 'Me, Myself, Mallorca' stellt das oft klischeebelastete Bild von Mallorcas Glitzerwelt auf den Kopf: Statt Sonnenbrillenprominenz oder Partyexzessen stehen fünf ganz verschiedene Frauen im Mittelpunkt, die aus ganz individuellen Gründen auf der Baleareninsel ihr Glück versuchen. In einem Mix aus Mut, Tragik, Ambitionen und berührender Ehrlichkeit werden ihre persönlichen Auf und Abs, ihre Träume vom Erfolg sowie die Härten des Alltags gezeigt – inklusive der Schattenseiten des 'Leben, wo andere Urlaub machen.' Aktuell gibt es in den Leitmedien erweiterte Berichterstattung über den Boom von Auswanderer-Formaten, den anhaltenden Reiz von Mallorca als Projektionsfläche deutscher Sehnsüchte und einen spürbaren Trend, weibliche Selbstbestimmung in diesen Erzählungen stärker zu gewichten. Die Serie trifft damit einen Nerv, denn der gesellschaftliche Wunsch, Ballermann-Klischees gegen authentische Arbeits- und Lebensporträts einzutauschen, ist spürbar gewachsen. "Me, Myself, Mallorca" erhält Aufmerksamkeit, da sie sich genau von dieser Fiktion abhebt, indem sie Ambivalenzen sichtbar macht – der Wunsch nach Freiheit und Selbstbestimmung kollidiert hier regelmäßig mit der rauen Wirklichkeit des Insellebens. Zusätzlich kann man beobachten, dass sich die ARD Mediathek und andere Streaming-Plattformen zunehmend als Räume für solche modernen Frauenporträts verstehen und damit ein jüngeres sowie diverseres Publikum ansprechen.