Mit Schlauch und Herz: „Frieda – Mit Feuer und Flamme“ startet bei SAT.1

SAT.1 wagt sich erneut an eine Vorabendserie und bringt mit "Frieda – Mit Feuer und Flamme" ab 1. Juni frischen Wind ins Programm. Die Serie rund um eine kämpferische Krankenschwester, ihr Herz und die Dorffeuerwehr startet mit 162 Folgen – und ist schon vorab teils auf Joyn verfügbar.

heute 13:17 Uhr | 3 mal gelesen

Im Mittelpunkt der neuen SAT.1-Serie steht Frieda, gespielt von Laura Lippmann – eine Frau, die als alleinerziehende Intensivkrankenschwester gemeinsam mit ihrer fast erwachsenen Tochter Pippa zurück in die sächsische Heimat zieht. Dort, im kleinen Liebitz am Rand des Elbsandsteingebirges, steht ausgerechnet das Herzstück der Gemeinde auf dem Spiel: Die freiwillige Feuerwehr soll dicht gemacht werden, und ausgerechnet Friedas Ex-Partner Felix, mittlerweile Bürgermeister und Vater von Pippa, drängt darauf. Frieda, deren Vater früher Leiter der Wehr war, will das nicht hinnehmen – und gerät dabei zwischen die Fronten: Ihren Ex, ihre Tochter, die Dorfgemeinschaft und nicht zuletzt Mirko, den neuen Feuerwehrmann, der ihr Herz mächtig durcheinanderwirbelt. Während Frieda versucht, das Feuerwehrauto einsatzbereit zu halten und den Dorfzusammenhalt zu stärken, stellt sich mehr als einmal die Frage: Für wen schlägt ihr Herz wirklich – und kann sie Liebitz in schwerer Zeit zu mehr Zusammenhalt führen? Realität, Drama und ein paar Funken Romantik – spannend, wie SAT.1 diesen Mix erzählen will.

Mit dieser Serie setzt SAT.1 auf starke Frauenfiguren, ländliche Gemeinschaften und aktuelle Problemlagen wie das Sterben der Freiwilligen Feuerwehren in vielen Regionen. Drehort und Heimatgefühl spielen eine entscheidende Rolle und spiegeln den aktuellen Trend zu lokalen Geschichten, die dennoch gesellschaftliche Themen wie Solidarität, Liebe und Traditionsbruch aufgreifen. Zeitgleich steht "Frieda – Mit Feuer und Flamme" auch für den Mut, in der Abendunterhaltung dramatische Themen aufzugreifen – besonders, da diese Art Serien im deutschen Fernsehen zuletzt einen Aufschwung erleben: Parallel berichtete unter anderem die Süddeutsche Zeitung über das gestiegene Interesse an authentischen, langlebigen Serienstoffen, die das ländliche Alltagsleben und die Herausforderungen moderner Dörfer abbilden. Außerdem rückt die Diskussion um das Zukunftsmodell Freiwillige Feuerwehr seit einigen Monaten wieder verstärkt in den Fokus lokaler Reporter:innen, nicht zuletzt aufgrund zunehmender Nachwuchssorgen in der Realität. Im Gegensatz dazu hat die Serie auch bewusst Raum für Humor, emotionales Auf und Ab und die Energie, die aus Gemeinschaft entstehen kann.

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