Nach der Pause wirkte Fürth wie befreit. Hrgota, der nie ganz aus der Partie war, platzierte aus der Distanz präzise zum 2:0. Jetzt war Essen unter Zugzwang. Kostka hatte das Glück nicht auf seiner Seite, Golz hielt, was zu halten war. Aber es blieb ein Abend der Millimeter: Potocnik war nach Hofmanns Vorlage schon auf Siegeskurs, dann hob der Linienrichter die Fahne – erneut Abseits, Videobeweis bestätigt es. In der Schlussphase war Essen plötzlich hellwach, Fürth spürbar angespannt. Müsel köpfte aus Nahdistanz – Prüfrock reagierte fast unmenschlich gut. Mizuta hatte noch einen Moment, doch irgendwie schaffte Fürth es, auch diese Situation zu überstehen. Nach endlos scheinender Schlussphase fielen sie sich endlich in die Arme: Fürth bleibt zweitklassig.
Das Rückspiel zwischen Greuther Fürth und Rot-Weiss Essen war geprägt von hoher Intensität und mehreren Videobeweis-Unterbrechungen. Die Fürther sicherten sich schließlich dank Toren von Futkeu und Hrgota und zwei zurückgenommenen Treffern der Gäste den Ligaverbleib in der 2. Bundesliga. Zuletzt berichteten unter anderem die Süddeutsche Zeitung und die FAZ über die hitzige Partie, wobei besonders die emotionale Belastung und die entscheidenden VAR-Situationen hervorgehoben wurden. Durch den Verbleib in der 2. Liga bleibt Fürth weiterhin der einzige bayerische Club außerhalb Münchens in Deutschlands zweithöchster Spielklasse. Wie ein Blick auf weitere aktuelle Nachrichtenportale zeigt, beschäftigt das Thema Relegation und sein umstrittenes Format nach wie vor die Öffentlichkeit, da auch zeitgleich über die Ansetzung künftig angedacht wird, die Spiele auf neutralem Boden auszutragen und den Einsatz des VAR zu überprüfen. Ein weiteres Detail: Die Zuschauerzahlen bei den Relegationsspielen waren für ein solches Format überdurchschnittlich hoch, was sowohl das Medieninteresse als auch die Anspannung an beiden Standorten widerspiegelt.