JP-Morgan-Managerin Dorothee Blessing berichtete jüngst von einem bemerkenswerten Höhenflug im internationalen M&A-Geschehen, unterstützt durch aktuelle Daten, die den zweithöchsten Wert des letzten Jahrzehnts markieren. Während geopolitische Unsicherheiten wie der anhaltende Nahostkonflikt und die Entwicklung der Rohstoffpreise weiter für Unruhe sorgen, trägt insbesondere Nordamerika weiter zur Wachstumsdynamik bei; Sektoren wie Technologie und Gesundheitswesen gelten als besonders aktiv. Marktbeobachter weisen aber darauf hin, dass steigende Finanzierungskosten, Zinssorgen und politische Unsicherheiten das Wachstum auch schnell wieder abbremsen können – der M&A-Boom hängt also am seidenen Faden. — Aktuelle Ergänzungen aus den letzten 48 Stunden: — 1. Die Deutsche Bank berichtet von einem Rückgang der Netto-Kreditvergabe an Unternehmen, was als Zeichen vorsichtigerer Investitionen und Unsicherheit am Markt interpretiert wird (Quelle: FAZ). 2. Die Debatte um Rohstoffabhängigkeit gewinnt wieder Fahrt – mehrere Analysten warnen vor der wachsenden Instabilität der Ölpreise, die sich auf europäische Märkte verstärkt auswirken könnten (Quelle: Süddeutsche Zeitung). 3. Laut einem Bericht verzeichnen Start-ups und Wachstumsfirmen in Europa weiterhin wachsende Investments, trotz der geopolitischen Lage bleibt das Innovationsklima lebendig und offen für neue Kapitalspritzen (Quelle: t3n).