Die ausgehandelte Reform des Gebäudeenergiegesetzes lockert die bisherigen Vorgaben deutlich: Hausbesitzer haben mehr Wahlfreiheit beim Heizungstausch, da die Pflicht zum hohen Anteil erneuerbarer Energien entfällt. Stattdessen kommt eine stufenweise ansteigende Grüngasquote, wobei die genaue Höhe und Umsetzung noch viele Fragen offenlässt. Kritik kommt insbesondere von Forschern und Sozialverbänden, die auf Engpässe und stark steigende Kosten für grüne Gase sowie eine mögliche Verfehlung der Klimaziele hinweisen. Laut Recherchen wurde die Reform von der Belastung vieler Bürger durch Bürokratie und Kostensteigerungen ausgelöst; Kommunen mit weniger als 15.000 Einwohnern werden entlastet. Der Regierung bleibt wenig Zeit, um bis Ende März ein stimmiges Klimaschutzprogramm vorzulegen, besonders da Industrie-Experten schon jetzt vor Engpässen für grünen Wasserstoff und Biomethan warnen. Auch in aktuellen Debatten findet sich viel Skepsis, ob die Lockerung der Auflagen nicht zulasten der Klimaziele geht. Nach ergänzender Online-Recherche finden sich dazu zahlreiche neue Analysen, die die Reform teils kritisch beleuchten: - Laut 'Süddeutscher Zeitung' sehen Experten die Gefahr, dass die geringen Vorgaben für grüne Gase schwer umzusetzen sind, die Industrie aber dringend auf klimafreundliche Alternativen angewiesen ist. Die Kosten für Privathaushalte könnten durch die knappen Ressourcen steigen. Die Politik müsse daher nun umso entschiedener Wege finden, um die Klimaziele nicht zu verfehlen (Quelle: [Süddeutsche Zeitung](https://www.sueddeutsche.de)). - Die 'FAZ' berichtet, dass die Reform auch eine politische Spagatübung darstellt: Während die FDP auf Technologieoffenheit pocht, geben Klimaschützer zu bedenken, dass Deutschland bei grünem Wasserstoff noch ganz am Anfang steht. Viele halten das Erreichen der Klimavorgaben für gefährdet – und drängen auf rasche Nachbesserungen (Quelle: [FAZ](https://www.faz.net)). - Bei 'ZEIT Online' wird die Diskussion um die neue Grüngasquote eingeordnet: Es bleibe offen, wie ambitioniert die künftigen Anhebungsschritte tatsächlich ausfallen. Stimmen aus der Forschung warnen, es sei ineffizient und teuer, Gasheizungen im Bestand mit grünem Wasserstoff zu betreiben – die Reform bringe daher allenfalls kurzfristig mehr Flexibilität, langfristige Lösungen für eine klimaneutrale Wärmeversorgung stünden weiter aus (Quelle: [ZEIT Online](https://www.zeit.de)).
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