Gemeinsam gegen die Dauerkrise: VW-Chef Blume appelliert an Teamgeist

Volkswagen-Chef Oliver Blume ruft die Mitarbeiter angesichts massiver Veränderungen in der Autobranche zu Zusammenhalt und Veränderungsbereitschaft auf. Vor dem Hintergrund harter Sparmaßnahmen sieht er die nächste Zeit als entscheidend für den Fortbestand des Konzerns.

heute 00:02 Uhr | 1 mal gelesen

Manchmal, so scheint es, steht bei Volkswagen nicht nur das nächste Modell, sondern gleich das gesamte Unternehmen auf dem Prüfstand. "Die kommenden Wochen werden wegweisend sein — wir müssen alle an einem Strang ziehen", betont Oliver Blume und bringt damit die Stimmungslage ungeschminkt auf den Punkt. Der Wandel ist kein Leichtes, besonders wenn unzählige Jobs und Standorte am seidenen Faden hängen. Betriebsräte verlangen Transparenz zu geplanten Streichungen, während manchen vielleicht ohnehin schon der Kopf nach Urlaub steht. Blume nennt das Ganze nüchtern 'den größten Transformationsplan', den es je im VW-Konzern gab. Klingt nach Management-Klischee? Vielleicht. Aber der Ernst der Lage wiegt schwer: Globale Verwerfungen, politische Unsicherheiten und neue Player auf dem Markt — es stößt mitunter beinahe die klassische Handwerkskunst vom Podest. Da bleibt kein Platz für Zaudern. Besonders interessant fand ich Blumes Aussage: "Die nächsten Jahre entscheiden, wer mithält und wer zurückfällt." Fast schon sportlich. Solche Metaphern helfen manchmal, den Fronteinsatz im Büroalltag zu ertragen (oder zumindest zu beschreiben). Angesichts all dessen klingt Blumes Appell an den betriebsinternen Mannschaftsgeist wie eine Mischung aus Motivationsrede und letzter Mahnung: Für die Beschäftigten, für das Unternehmen — und irgendwo auch für ein bisschen Normalität inmitten des globalen Chaos.

Volkswagen steht – wie die gesamte Autobranche – wegen gravierender Umbrüche und externen Unsicherheiten vor einer Zerreißprobe. Oliver Blume, Vorstandschef, fordert von allen Mitarbeitenden mehr denn je Bereitschaft zu radikalen Einschnitten und Veränderung, um sich inmitten der globalen Konkurrenz zu behaupten und eine Zukunft am Standort Deutschland zu sichern. Laut aktuellen Berichten bleibt der Druck hoch: schwächelnde Märkte, gestiegene Kosten, Fachkräftemangel sowie Herausforderungen durch Digitalisierung und Elektrifizierung wirken sich massiv auf die Konzernstrategie aus, sodass Sparprogramme und Restrukturierungen unausweichlich werden.

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