Katharina Dröge fordert von der Bundesregierung die unverzügliche Schließung des Russischen Hauses in Berlin, das laut Experten als Tarnung für Spionagetätigkeiten dient. Besonders kritisiert sie Innenminister Dobrindt (CSU) für mangelndes Handeln und fordert eine bessere Koordination, speziell nach dem Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig. Weiterhin verlangt sie ein umfassenderes Lagebild zu russischen Aktivitäten und mehr Verantwortungsübernahme durch den Bund, um der wachsenden Bedrohung durch Spionage und Einflussnahme wirksamer begegnen zu können. Aktuelle Recherchen zeigen, dass der Verdacht gegen russische Kultur- und Wissenschaftszentren in Europa zugenommen hat, weil sie zunehmend als Instrumente russischer Softpower und hybrider Einflussmaßnahmen gesehen werden. Diverse Medien berichten von politischen Debatten in mehreren EU-Ländern zur Schließung oder stärkeren Kontrolle solcher Einrichtungen, besonders wegen möglicher Verknüpfungen zu Desinformationskampagnen und illegaler Informationsbeschaffung. In der jüngsten politischen Diskussion kritisieren Stimmen auch die schleppende deutsche Gesetzgebung, die der Spionageabwehr im EU-Vergleich hinterherhinkt.
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