Schwere Angriffe auf Kiew – Mindestens zwölf Tote nach russischem Raketenbeschuss

In der Nacht auf Donnerstag wurde Kiew von einem verheerenden russischen Angriff erschüttert, bei dem mindestens zwölf Menschen ums Leben kamen. Präsident Selenskyj sprach von einer gezielten Offensive mit Raketen und Drohnen auf zivile Objekte – mit dramatischen Folgen für die Hauptstadt und angrenzende Regionen.

heute 09:25 Uhr | 2 mal gelesen

Es ist eine Nacht, wie sie sich – so seltsam es klingt – inzwischen beinahe in Kiew normal anfühlt, und doch war alles diesmal noch intensiver, grausamer. Laut Selenskyj trafen die Angriffe, die aus verschiedenen Richtungen mit ballistischen Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen verübt wurden, nicht nur Wohnhäuser, sondern auch ein Kinderkrankenhaus sowie eine Schule in der Stadt. Geräusche von Sirenen, Explosionen, zerstörte Fassaden. Rettungskräfte suchen zwischen Trümmern nach Überlebenden, während die Zahl der Verletzten allein in Kiew auf etwa 40 steigt, Tendenz wohl steigend. Aber auch andernorts bleibt es nicht ruhig: In der Region Odessa attackierten Drohnen einen wichtigen Grenzübergang nach Moldawien, und in Tschernihiw wurde die Gasversorgung durch gezielte Schläge beschädigt – was mitten im Winter eigentlich einem Todesurteil für viele gleichkommt. Die russische Seite hält an ihrer Version fest: Der Angriff habe ausschließlich militärische Infrastruktur und Waffenlager ins Visier genommen. Offiziellen Angaben nach wurden dabei insgesamt 726 ukrainische Drohnen abgeschossen – eine Zahl, die kaum überprüfbar, aber doch propagandistisch wirkmächtig ist. Währenddessen geht das Leben unter Bombenhagel irgendwo zwischen Alltag und Alarm weiter. Und wie immer bleibt die Frage: Was ist wahr, was ist Inszenierung in diesem absurden, tödlichen Spiel?

Russische Streitkräfte haben in der Nacht auf Donnerstag eine neue Welle massiver Luftangriffe auf Kiew und angrenzende Gebiete gestartet, bei denen nach offiziellen Angaben mindestens zwölf Zivilisten getötet wurden. Laut ukrainischen Behörden wurden hauptsächlich zivile Einrichtungen wie Wohnhäuser, ein Kinderkrankenhaus und eine Schule beschädigt, während zahlreiche Rettungskräfte weiterhin Bergungsarbeiten durchführen. Zusätzlich zu den Angriffen in Kiew meldeten Behörden auch Angriffe auf die Gasinfrastruktur in Tschernihiw und einen Grenzübergang zu Moldawien in der südlichen Region Odessa – was Experten zufolge darauf hindeutet, dass Russland gezielt auf kritische Versorgungswege und wichtige Infrastrukturen abzielt, um die Ukraine in der kalten Jahreszeit noch stärker unter Druck zu setzen.

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