Handball-EM 2026: ZDF zeigt Deutschland-Spiele, Doku über Köster & Knorr als Auftakt

Noch ist es eine Weile hin, aber die Vorfreude wächst schon: Die deutsche Handball-Nationalmannschaft muss bei der kommenden Europameisterschaft in Skandinavien direkt gegen harte Gegner ran – Österreich, Serbien und Spanien. Nur die beiden Besten aus der Vorrundengruppe machen weiter. Das ZDF überträgt 2026 im Wechsel mit der ARD sämtliche deutsche Partien live im Fernsehen sowie im Netz. Parallel stehen zahlreiche Begegnungen ab dem 15. Januar als Livestream bei sportstudio.de und im ZDF-Streaming bereit. Wer auf Atmosphäre abseits des Spielfelds Lust hat, kann bereits ab 9. Januar (ab 10 Uhr) die Doku "Köster & Knorr – Auf dem Weg an die Handball-Weltspitze" anschauen – ein filmisches Porträt zweier Hoffnungsträger im deutschen Team.

08.01.26 11:24 Uhr | 8 mal gelesen

Julian Köster und Juri Knorr: Zwei Namen, hinter denen Erwartungen, Geschichten, vielleicht auch Druck stehen – längst werden sie als Gesichter der neuen Handball-Generation in Deutschland gehandelt. Gerade mal 25 und schon im Fokus, repräsentieren beide die Zukunft einer oftmals unterschätzten Sportart. Die Doku von Max Lengfeldt fängt nicht nur die Parallelen und Unterschiede ihrer Laufbahnen ein, sondern auch die leisen Töne: Rivalität, Freundschaft, das Erwachsenwerden im Rampenlicht. Zu sehen gibt’s das Ganze online ab Freitag, 9. Januar 2026 (ab 10 Uhr) sowie nach dem dritten deutschen Vorrundenspiel live im linearen ZDF. Das ZDF setzt noch einen drauf: Am Montag, 19. Januar 2026 zur Primetime läuft Deutschland gegen Spanien – ein ewiger Handball-Kracher. Mit am Mikro sind Sören Christophersen (Experte) und Gari Paubandt (Kommentator), während Florian Zschiedrich das Studio leitet. Wer danach noch nicht genug hat, kann sich um 22.30 Uhr die besagte Köster-&-Knorr-Doku zu Gemüte führen – ein Fast-schon-Traditionsabend für Handballfans. Zur Sache: Die EM 2026 der Männer startet am 15. Januar und dauert bis zum 1. Februar – Austragungsorte sind Dänemark, Norwegen, Schweden. Bereits zum Turnierstart am 15.1. läuft das Duell Spanien-Serbien exklusiv ab 18 Uhr im Stream, gefolgt von Norwegen-Ukraine (20:30 Uhr). Während der Vorrunde gibt’s bis mindestens zum 21. Januar täglich Spiele im Stream sowie in der ZDF-App zu sehen. Rein sportlich bleibt es spannend: Schafft Deutschland die Qualifikation zur Hauptrunde, sind vom 22. bis 28. Januar zwei Spiele im ZDF, zwei in der ARD. Ein (hypothetisches, aber nicht unmögliches) Halbfinale mit deutscher Beteiligung wäre am 30.1. in der ARD, ein mögliches Finale am 1. Februar 2026 im ZDF zu sehen. Zwischendrin halten diverse ZDF-Formate – das Morgenmagazin (Moma), Mittagsmagazin (Mima) und vor allem die digitalen Kanäle – Fans und Gelegenheitszuschauer mit Fußballfieber, ach nein, Handballfieber, auf dem aktuellen Stand. Eigentlich fragt man sich, warum der Sport in Deutschland nicht noch viel größer ist.

Im Januar und Februar 2026 richten Dänemark, Schweden und Norwegen gemeinsam die Handball-Europameisterschaft der Männer aus. Das ZDF sichert sich – gemeinsam mit der ARD – die Übertragungsrechte für alle Spiele mit deutscher Beteiligung sowohl im klassischen Fernsehen als auch online, mit umfassender Begleitung (Vorberichte, Analysen, Highlights) rund um die Begegnungen. Mit besonderem Fokus startet bereits am 9. Januar eine exklusive Doku über Julian Köster und Juri Knorr, die als Hoffnungsträger und zentrale Figuren im deutschen Team auf dem Weg zur EM begleitet werden. Im Vorfeld berichten Medien wie die Süddeutsche und der Spiegel regelmäßig über die steigenden Ambitionen der deutschen Handballer, ihre Vorbereitung und die Relevanz der jungen Generation, während auch internationale Portale die Entwicklung in Deutschland und die TV-Strategie aufgreifen. Am Rande sorgte zuletzt die Debatte um Rechtevergabe und die Rolle öffentlich-rechtlicher Sender für Gesprächsstoff, da der Handball weiter um größere Sichtbarkeit kämpft. Bisherige Quartalszahlen der Streamingportale des ZDF zeigen, dass die Nachfrage nach Handballübertragungen insbesondere während Turnierzeiten stark anzieht – und ein wachsendes jüngeres Publikum erreicht wird.

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