Hillary Clinton stellte in dem Aufzeichnungsgespräch mit Sandra Maischberger klar, dass sie Jeffrey Epstein persönlichen Kontakt abstreitet: "Ich habe ihn nie getroffen." Sollte es zu einer Begegnung gekommen sein, erinnert sie sich daran nicht. In Bezug auf ihren Ehemann Bill greift sie die Medienkritik auf und erläutert, dass seine Verbindung zu Epstein rein praktischer Natur gewesen sei: "Epstein stellte nur ein Flugzeug zur Verfügung, damit Bill Hilfsprojekte im Bereich HIV/AIDS besuchen konnte. Das passierte alles, bevor Epsteins Vergehen bekannt waren."
Zu den bevorstehenden Anhörungen im US-Kongress – die sogenannten Epstein-Files – betont Clinton die Bereitschaft, gemeinsam mit Bill Clinton öffentlich auszusagen: "Transparenz ist uns wichtig, wir haben nichts zu verbergen. Öffentliche Aufklärung ist uns sogar lieber." Auffällig ist ihre deutliche Kritik an der US-Regierung unter Trump, die ihrer Meinung nach gezielt eine Aufklärung behindere: "Da wird nach Kräften vertuscht, um Trump zu schützen. Das Vorgehen dieser Regierung lässt mich stark vermuten, dass es Dinge gibt, die im Dunkeln bleiben sollen."
Interessanterweise erhält diese Debatte immer wieder neue Nahrung durch verschiedene Sichtweisen in den Medien – nicht selten, ohne wirklich neue Fakten zu liefern. Letztlich bleibt ein Großteil des Diskurses im Bereich der Spekulationen.
Hillary Clinton hat ausdrücklich betont, dass sie keinen persönlichen Kontakt zu Jeffrey Epstein gepflegt habe – zumindest ist ihr keine bewusste Begegnung in Erinnerung, wie sie in der Maischberger-Sendung erklärte. Bill Clinton, so Hillary, habe Epstein ausschließlich im Rahmen von humanitären Projekten getroffen und sei nach Bekanntwerden dessen krimineller Aktivitäten jeglichen Kontakt abgebrochen. Die Clintons wollen umfassende Transparenz zeigen und begrüßen eine öffentliche Anhörung im US-Kongress zu den 'Epstein-Files', während Hillary Clinton scharfe Kritik an den Versuchen der Trump-Regierung äußert, die Ermittlungen und Informationsfreigaben zu blockieren, was weiter Raum für Spekulationen in Medien und Öffentlichkeit lässt.
In den letzten Tagen haben mehrere Medien neue oder ergänzende Details bezüglich der Untersuchung zu Jeffrey Epsteins Umfeld veröffentlicht. Im Rahmen der Aufklärungsbemühungen wurden neue Unterlagen öffentlich, darunter Verbindungslisten von Gästen sowie Unterstützern, die Einblicke in Epsteins weitreichende Netzwerke geben. Zeitgleich findet sowohl in den USA als auch international eine Reflektion über den Schutz prominenter Persönlichkeiten durch politische oder juristische Interventionen im Zusammenhang mit Missbrauchsskandalen statt.