KiKA sucht wieder junge Stimmen: Bewerbungsphase für den nächsten Kinderredaktionsrat gestartet

Kinder dürfen mitreden! Der KiKA öffnet ab sofort bis zum 7. August 2026 die Türen für medienbegeisterte Nachwuchsredakteur:innen im Alter von neun bis zwölf Jahren. Wer neugierig darauf ist, hinter die Kulissen des beliebten Senders zu schauen und Teil echter Entscheidungen zu werden, kann sich jetzt auf kika.de bewerben.

heute 10:16 Uhr | 4 mal gelesen

Seit mittlerweile 2022 gibt es beim KiKA den Kinderredaktionsrat – und die Resonanz scheint groß. Jedes Jahr dürfen sechs Jungen und Mädchen dabei ihren Input geben, eigene Themen anstoßen und mitreden, wenn es um das Programm und neue Projekte geht. Die Idee: echte Teilhabe ermöglichen, dem oft zitierten „Generationengap“ ein Schnippchen schlagen. Wer es ins Gremium schafft, trifft sich zunächst im November 2026 in Erfurt. Neben ersten Begegnungen stehen Set-Besuche auf dem Plan, z.B. beim 'KiKA-Baumhaus' oder dem Medienmagazin 'Team Timster'. Medienpädagogin Anne Reichenbach kommentiert das Engagement so: 'Hier können Kinder Meinungen sammeln, Themen setzen und selbstbewusst präsentieren – nicht als reine Alibi-Beteiligung, sondern auf Augenhöhe.' Wer mehr über den Ablauf, Bewerbung oder vergangene Redaktionen wissen will, findet Details und Bewerbungshinweise online auf kika.de.

Der Kinderkanal baut seine Beteiligungsformate für Kinder weiter aus und verstetigt damit die Möglichkeitsräume für junge Medienmacher:innen. Im Vordergrund steht der Anspruch, Kindern nicht nur beim Zuschauen, sondern auch beim Mitgestalten Gehör zu verschaffen – eine Tendenz, die sich generell in den deutschen Öffentlich-Rechtlichen und ihren Konzepten zur Medienkompetenz findet. Laut aktuellen Berichten in der taz oder Zeit Online betonen solche Programme die Bedeutung von Partizipation und zeigen, dass junge Zielgruppen beim Reformprozess des Kinder- und Jugendfernsehens eine viel wichtigere Rolle erhalten (Ergänzung aus Recherche). Darüber hinaus wird die ständig wachsende Verantwortung öffentlich-rechtlicher Medienhäuser betont, gesellschaftliche Diversität und Kindersicht stärker in ihre Entscheidungsprozesse einzubinden; zahlreiche Initiativen – etwa das „Junge Programm“ von ARD und ZDF – reihen sich hier ein.

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