Viele Autofahrende spüren zurzeit erneut den kräftigen Anstieg der Spritpreise – ein Ärgernis, das durch starke saisonale Effekte, die schwache Gemeinschaftswährung Euro und die Sondersituation am Rohölmarkt noch verstärkt wird. Laut ADAC gibt es insbesondere für den derzeitigen Diesel-Preis wenig nachvollziehbare Rechtfertigung, denn trotz niedrigerer Energiesteuern liegt Diesel fast auf gleicher Höhe mit Super E10. Auch der ADAC empfiehlt, die Tageszeiten beim Tanken im Auge zu behalten, um nicht unnötig draufzuzahlen; die abendlichen Preisnachlässe von rund 13 Cent pro Liter können in Summe einen Unterschied machen. Ergänzend meldet die taz, dass auch internationale Entwicklungen wie die geopolitische Lage am Nahen Osten die Preisentwicklung beeinflussen (Quelle: taz). Die Süddeutsche Zeitung betont, dass die Nachfrage nach Heizöl durch die kältere Witterung klassische Preisspitzen treibt und so nicht nur Autofahrer, sondern auch Haushalte trifft (Quelle: Süddeutsche Zeitung). Der Spiegel ergänzt, dass mittelfristig keine Entspannung bei den Kraftstoffpreisen zu erwarten sei, zumal auch die CO2-Abgabe weiter eingeschränkt wirke (Quelle: Spiegel).