Friedrich Merz lässt die aktuellen Friedensverhandlungen zwischen Ukraine und Russland in Abu Dhabi bewusst aus, stattdessen konzentriert er sich während seiner Reise auf andere politische Schwerpunkte. Auch wenn kein direkter Besuch geplant ist, sichert die Regierung der Ukraine weiterhin Solidarität und Unterstützung zu und betont die enge Abstimmung mit westlichen Partnern über verschiedene Kommunikationswege. Parallel dazu bleibt die deutsche Seite allerdings skeptisch gegenüber den tatsächlichen Friedensabsichten Russlands, zumal vergangene Gesprächsrunden oft erfolglos endeten und die militärische Lage weiterhin angespannt bleibt. In den letzten Tagen wurde international registriert, dass die Gespräche unter schwierigen Vorzeichen stattfinden, begleitet von zunehmenden Forderungen nach einem stärkeren diplomatischen Engagement der EU. Zugleich melden Medien, dass viele westliche Staats- und Regierungschefs ihre Teilnahme oder Unterstützung auf andere Weise signalisieren und die Bundesregierung laut mehreren Analysten wohl bewusst eine Beobachterrolle einnimmt.