Laut einem aktuellen Bericht, der auf einer offiziellen Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage des AfD-Abgeordneten Jan Feser basiert und von der 'Bild' aufgegriffen wurde, war im November 2025 die Zahl der Langzeitarbeitslosen in Deutschland auf 1.042.517 angestiegen. Das bedeutet, dass mehr als ein Drittel aller Arbeitslosen seit mindestens zwölf Monaten ohne Job sind – eine Entwicklung, die sich in den letzten Jahren zunehmend verfestigt. Besonders auffällig: Ein wachsender Anteil dieser Gruppe besitzt keinen deutschen Pass, um genau zu sein, 32,7 Prozent der Langzeitarbeitslosen sind ausländischer Herkunft.
Ein weiterer Punkt, der in der Debatte immer wieder zur Sprache kommt, ist die finanzielle Belastung für den Staat: Im Jahr 2024 wurden 3,26 Milliarden Euro an Bürgergeld allein an ausländische Langzeitarbeitslose ausgezahlt, und die Gesamtkosten für diese Gruppe beliefen sich sogar auf knapp zehn Milliarden Euro – wobei Wohnkosten, medizinische Leistungen und zukünftige Rentenzahlungen darin noch gar nicht enthalten sind. Das wirft Fragen auf, wie effizient das bestehende System ist, wo gezielte Unterstützung ansetzen könnte und ob deutsche Gesellschaft und Politik bei der Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit die richtigen Mittel wählen.
Am Rande sei erwähnt: Die Korrelation zwischen Migrationshintergrund und Dauer der Arbeitslosigkeit ist ein Thema mit Sprengkraft, das oft viel zu plakativ diskutiert wird. Es lohnt sich, genauer hinzuschauen und zu fragen, warum Integration bei manchen Menschen dauerhaft scheitert, während andere ihren Weg aus der Erwerbslosigkeit finden — da spielen Sprachkompetenz, Qualifikationen und manchmal auch eher diffuse Faktoren wie fehlende Netzwerke eine beachtliche Rolle. Zwischendurch denke ich mir: Die nackten Zahlen erzählen nur ein Teil der Geschichte. Was ist mit den Einzelschicksalen, den Familien hinter diesen Statistiken? Daran hängt mehr als nur eine wirtschaftliche Rechnung.
Die Langzeitarbeitslosigkeit in Deutschland hat erneut die Marke von einer Million Betroffenen überschritten, ein Trend, der bereits im Vorjahreszeitraum absehbar war. Nach aktuellen Angaben stehen besonders Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit im Fokus dieser Entwicklung, mit weitreichenden sozialen und finanziellen Konsequenzen. Fachleute und Verbände mahnen an, dass die bestehenden Integrations- und Arbeitsmarktprogramme entweder nicht ausreichend oder nicht zielgerichtet genug seien; stattdessen fordert man flexiblere Ansätze und eine bessere Verzahnung von Sozialleistungen und Qualifizierungsangeboten. Während die Zahl der Arbeitslosen insgesamt leicht gestiegen ist, zeigen gleichzeitig branchenspezifische Engpässe etwa im Handwerk und in der Pflege, dass der Arbeitsmarkt vielschichtiger und durchlässiger ist, als einfache Statistiken suggerieren. Experten weisen darauf hin, dass strukturelle Probleme – wie Defizite im Bildungssystem, digitale Nachholbedarfe und die fortschreitende Automatisierung – die Rückführung von Langzeitarbeitslosen in Beschäftigung zusätzlich erschweren. Der Diskurs um die Finanzierung von Sozialleistungen geht dabei oft am Kern vorbei: Es fehlt an einer Debatte über Prävention, nachhaltige Integration und gesamtgesellschaftliche Verantwortung. Zugleich zeigen Medien und Politik teils sehr unterschiedliche Sichtweisen – während einige die immensen Kosten betonen, setzen andere auf die Chancen von Weiterbildung und individueller Förderung.